in konkret Januar 2007

Die Kölner Verlegerdynastie Neven DuMont (»Kölner Stadtanzeiger«, »Express«, »Frankfurter Rundschau«) habe sich während des Nationalsozialismus weder unrechtmäßig bereichert noch »Arisierungsprofite« gemacht, entschied die Kölner Justiz und stellte entsprechende Aussagen unter Strafe. KONKRET sprach mit dem Journalisten Albrecht Kieser, der für den WDR über das Verlagshaus recherchiert hatte und in der Folge verurteilt wurde.
 
von Konkret
 
an Konkret
 
Gremlizas Kolumne
 
Herrschaftszeiten von Stefan Frank
 
Der Kapitalismus hat zwar keine Zukunft, er schuf aber eine Gesellschaft, in der, was keine Zukunft hat, am längsten währt.
 
Verglichen mit der Art und Weise, wie die Deutschen mit ihrem atomaren Müll verfahren, ist der Betrieb eines Atomreaktors harmlos.
 
Der Bericht der Baker-Kommission zur Lage im Irak bietet Lösungen an, die diese nur verschlechtern können.
 
Ein ehemaliger Mitarbeiter der New Yorker UN-Zentrale hat einen »Erfahrungsbericht« geschrieben.
 
Angesichts eines möglichen Scheiterns der Besatzungspolitik verschärft sich der Streit über die Rolle der Bundeswehr in Afghanistan.
 
Der sogenannte Bleiberechtsbeschluß der deutschen Innenminister verschlechtert die Situation einer großen Zahl hierzulande bislang geduldeter Ausländer/innen.
 
2005 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 0,9 Prozent, 2006 sollen es 1,9 oder gar 2 gewesen sein. Für 2007 nimmt man an, es könnten 2,8 werden. Schon titelte »Bild« von einem neuen Wirtschaftswunder.
 
Daß Berlin nicht New York ist, zeigt nicht nur das dilettantische Auftreten der Berliner Polizei. Auch ihre Einsatzzielgruppe ist alles andere als »explosiv«. Kreuzberg hin oder her.
 
Ein Nachtrag zu Peer Heinelts »Paul und der Reichstagsbrand« (KONKRET 11/06) zum Fall des NS-Außenamts- und »Spiegel«-Mitarbeiters Paul K. Schmidt.
 
Warum die ehemaligen italienischen NS-Zwangsarbeiter von den Deutschen keinerlei Entschädigung erhalten.
 
Wer sich ein Bild machen möchte von der Konsequenz, mit der deutsche Behörden antisemitische Straftaten nicht verfolgen, braucht nur das folgende Dokument zu lesen
 
Die Gefahr kindlicher »Verwahrlosung« ist ins Zentrum der Familienpolitik gerückt – mit zwiespältigen Konsequenzen.
 
Tendenzen der deutschen Strafrechtspolitik: Was haben der »Fall Stephanie« und die Ermordung eines Insassen des Jugendgefängnisses Siegburg gemeinsam?
 
Kunst & Gewerbe
 
Kunst & Gewerbe
 
Dem 14. Dalai Lama zum 71. GeburtstagKrummes Jubiläum (Folge 24)
 
Kunst & Gewerbe
 
Kultur-Kolumne
 
Gremlizas Gespräche (IV): mit Feridun Zaimoglu, dem zornigen jungen Mann der Migrantenliteratur (Kanak Sprak, Leyla), den Minister Schäuble in seinen »Islamrat« berufen hat
 
Kenneth Cook: In Furcht erwachen. Aus dem Englischen von Hansjörg Schertenleib, C. H. Beck, München 2006, 192 Seiten, 17,90 Euro
 
Ralf Bönt: Berliner Stille. Wallstein, Göttingen 2006, 156 Seiten, 16 Euro
 
Michal Hvorecky: City. Der unwahrscheinlichste aller Orte. Aus dem Slowakischen von Mirko Kraetsch, Tropen, Berlin 2006, 288 Seiten, 19,80 Euro
 
Wolfram Wette (Hg.): Filbinger – eine deutsche Karriere. Zu Klampen, Springe 2006, 192 Seiten, 18 Euro
 
Warum Robert Walser ein notwendiges Objekt linker Lesebegierde ist – zum 50. Todestag des Schweizer Schriftstellers.
 
Ein Spaziergang von Marit Hofmann
 
KONKRET sprach mit dem Regisseur Dani Levy über seinen neuen Film »Mein Führer«, Lachen als Politikum und Hitler auf der Couch
 
Alles auf Salz von Dietrich Kuhlbrodt
 
Flags of Our Fathers
 
The QueenRegie: Stephen Frears; mit Helen Mirren, Michael Sheen; GB 2006 (Concorde); 104 Minuten; ab 11. Januar im Kino
 
Kick it like Frankreich
 
The Wind that Shakes the BarleyRegie: Ken Loach; mit Cillian Murphy, Pádraic Delaney; Irland/GB/BRD/Spanien 2006 (Neue Visionen); 124 Minuten; ab 28. Dezember im Kino
 
»The Departed«, Martin Scorseses fünfter genuiner Gangsterfilm, ist auch eine Anklage der aktuellen amerikanischen Verhältnisse.
 
Die Wolfsburger Retrospektive des Malers Neo Rauch gibt Anlaß, nach den Gründen des internationalen Erfolgs der neueren deutschen Malerei zu fragen.
 
Vom Nazikult bis zum Bibelwahn – der US-Künstler Raymond Pettibon tuscht den alltäglichen Wahnsinn aufs Papier.
 
Der regierungsamtliche Krisengipfel zur Restitution von NS-Raubkunst hat gezeigt, inwieweit die Deutschen in der Lage sind, aus der Geschichte zu lernen.
 
Deerhoof: Friend Opportunity. Tomlab/Indigo
 
The Residents: Tweedles. Mute/Emi
 
A Hawk and a Hacksaw: The Way the Wind Blows. Leaf/Hausmusik/Indigo
 
Diverse: Heavy Breathing / The Sounds of Sex. Vol. 1: Bite it!, Vol. 2: Thrill Me! Normal Records
 
Der Emsdetter Schulattentäter und seinesgleichen signalisieren als Symptom nicht weniger als das Ende der bürgerlichen Gesellschaft.
 
Am 20. November 2006 war es wieder soweit: Ein junger Mann schoß auf ehemalige Mitschüler und tötete sich anschließend selbst. Wer war schuld? Klar, die »Killerspiele«.