in konkret November 2006

Am 24. Juli 2006 wurden während einer »Friedensdemo« für den Libanon in Saarbrücken drei Menschen angegriffen, weil sie sich solidarisch mit Israel zeigten. Die Demo-Ordner konnten die Dissidenten ebensowenig schützen wie die begleitenden Polizeibeamten. Dafür ermitteln jetzt Kollegen von der Polizei gegen die Opfer des Angriffs. Was ihr Vergehen war, erfuhr KONKRET im Gespräch mit einem von ihnen.
 
von Konkret
 
an Konkret
 
The World According to Bush von Hermann L. Gremliza
 
Herrschaftszeiten von Stefan Frank
 
Gremlizas Gespräche (III): mit Albrecht Müller, einst Mitarbeiter von Karl Schiller, Willy Brandt und Helmut Schmidt, heute Bestsellerautor (Die Reformlüge, Machtwahn)
 
Griechische Opfer der NS-Okkupation klagen vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg auf Entschädigung – ein Prozeß mit möglicherweise weitreichenden Folgen.
 
Der ungesühnte Massenmord von Eberhard Rondholz
 
Neuere Untersuchungen zeigen, daß bereits der Polenfeldzug, mit dem die Deutschen den Zweiten Weltkrieg begannen, als Vernichtungskrieg geplant und geführt wurde.
 
Eine unendliche »Spiegel«-Geschichte.
 
Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist der beliebteste deutsche Politiker. Warum eigentlich?
 
Was bezweckt Wolfgang Schäuble mit der »Islamkonferenz«, und was die geladenen Vertreter moslemischer Organisationen?
 
Zum Tode der italienischen Publizistin Oriana Fallaci und zu dem, was deutsche Kommentatoren ihr zu- und nachriefen.
 
Die Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali hat ihre Autobiographie vorgelegt.
 
Glosse
 
Vorsicht beim Kauf von Souvenirs! von Oskar Wolf
 
Ein informelles Bündnis von konservativen Parteien und rechtsradikalen Organisationen möchte die Macht in Ungarn übernehmen.
 
Nach der überraschenden Niederlage des christlich-sozialen Kanzlers Schüssel bei den Parlamentswahlen Anfang Oktober steuert auch Österreich auf eine große Koalition zu.
 
Glosse
 
Führer, Militär, Multitude: Der venezolanische Präsident Hugo Chávez macht Weltpolitik.
 
Marx + Empirie: Über die bleibenden Leistungen des Theoretikers Robert Katzenstein.
 
Glosse
 
Kunst & Gewerbe
 
Kunst & Gewerbe
 
Kunst & Gewerbe
 
Dem Jahrhunderttheologen Daniel Paul Schreber (1842 – 1911) zum 95. TodestagKrummes Jubiläum (Folge 22)
 
Kultur-Kolumne
 
Hatte Wissenschaft im Dienst der Bekämpf-ung des »Linksextremismus« je eine andere Aufgabe, als Pferdeäpfel und Kuhfladen zu sammeln, um vermeintliche und tatsächliche Staatsfeinde damit zu bewerfen? Zu Besuch bei einer »wissenschaftlichen Fachtagung« zum Thema »Die RAF und die Justiz«.
 
Nicht alle waren MörderRegie: Jo Baier; mit Nadja Uhl, Hannelore Elsner; BRD 2006; 1. November, 20.15 Uhr, ARD
 
Pulse
 
Scoop
 
Marie Antoinette
 
Eine Berliner Ausstellung zeigt Walter Benjamins Archivalien.
 
Flitterwochen mit dem Kapitalismus? In einer repräsentativen Schau zeigt die Hamburger Kunsthalle chinesische Gegenwartskunst.
 
Alles auf seinen Gemälden betont den menschlichen Körper: Zur Caravaggio-Ausstellung in Düsseldorf.
 
Der Undergroundmusiker Ian Svenonius nimmt eine Bestandsaufnahme jener »kosmischen Depression« vor, die die Welt nach der Niederlage des Sozialismus befallen hat. Ein Gespräch über linke Popmusik und den amerikanischen Alptraum
 
V. A.: Musics in the Margin. Sub Rosa/Alive Station 17: Mikroprofessor. 17 Rec./Neuton
 
Jarvis Cocker: Jarvis. Rough Trade
 
Jens Rachut: Der Seuchenprinz. Teil 3 eines Hörspiels. Nobistor
 
Wolfgang Amadeus Mozart: La Clemenza di Tito. Freiburger Barockorchester, Rias-Kammerchor, Leitung: René Jacobs. Harmonia Mundi
 
Wer hätte das gedacht? Bob Dylan ist nach dreißig Jahren wieder »Top of the Charts«.
 
Lea Polgár: Die zwei Welten der Rahel Bratmann. Beck, München 2006, 256 Seiten, 18,90 Euro
 
Joachim Lottmann: Zombie Nation. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2006, 400 Seiten, 9,95 Euro
 
Arnon Grünberg: Gnadenfrist. Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten. Diogenes, Zürich 2006, 154 Seiten, 17,90 Euro
 
Wolfgang Welt: Buddy Holly auf der Wilhelms-höhe. Drei Romane. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 2006, 490 Seiten, 15 Euro
 
Das Rotlichtmilieu scheint auch heute noch bestens geeignet, einen obsessiven Schriftsteller reich zu bedienen: William T. Vollmanns Roman Huren für Gloria.