in konkret Sonderheft 2005

Editorial
 
Einige Bemerkungen, angeregt durch die Lektüre meistenteils dummer Bücher über das Leben ohne Arbeit.
 
Eine Blütenlese aus Ratgebern für Erwerbsuntätige.
 
Herman Melville hat das Elend des Angestelltendaseins und den einzigen friedlichen Ausweg aus diesem falschen Leben vor allen anderen entdeckt.
 
Die neusten Beiträge zur Kapitalismusdebatte.
 
Wenn Sachbuchautoren ethische Grundsätze für die Marktwirtschaft formulieren, kriegen es die bösen Konzerne so richtig mit der Angst zu tun.
 
Wissenschaftler haben Leidensberichte von Arbeitslosen, Leiharbeitern, Lehrern, Illegalen, Künstlern, Sozialhilfe-Empfängern und Bankdirektoren zu Protokoll genommen und daraus das Bild einer »Gesellschaft mit begrenzter Haftung« erstellt.
 
Im Sommer 2002 – die Hartz-Kommission hatte sich gerade formiert – veröffentlichte das Wirtschaftsministerium einen Bericht. Drei Jahre später, nachdem große Teile der Vorschläge der Wissenschaftler durch die Hartz – Gesetze verwirklicht wurden, lohnt sich die Lektüre noch einmal.
 
Konsum als Wille und Vorstellung.
 
Kann es so etwas wie eine ironische Firma geben?
 
Enteignung der Reichen statt Enteignung der Arbeitslosen! Zwei Autobiographien schildern das schillernde Erwerbsleben von Meisterdieben.
 
Wie Kinder lernen, nützliche Mitglieder der Gesellschaft zu werden. Ein Stück mit Originalzitaten aus Grimms Märchen, »Struwwelpeter« und Wilhelm Busch.
 
RezensionenHajo Schumacher: Kopf hoch, Deutschland.Hans-Olaf Henkel: Die Kraft des Neubeginns
 
Rezension: Arno Klönne/Daniel Kreutz/ Otto Meyer: Es geht anders! Alternativen zur Sozialdemontage. Papyrossa, Köln 2005, 172 Seiten, 13,50 Euro
 
RezensionenSibylle Mulot: Die FabrikantenDieter Wellershoff: Das normale LebenPaula Fox: Luisa.
 
RezensionenCorinne Maier: Die Entdeckung der Faulheit.Holger Schatz: Arbeit als Herrschaft.
 
RezensionenOliver Errichiello/Arnd Zschiesche: Die Angestellten des 21. Jahrhunderts.Stefan Aust/Claus Richter: Der Fall Deutschland.Hella Baumeister/Ulrich Gransee/Klaus-Dieter Zimmermann: Die »Hartz«-Reformen.Steve Wright: Den Himmel stürmen.
 
RezensionenHermann Kant: Kino.Anne Weber: Gold im Mund.
 
RezensionRichard David Precht: Lenin kam nur bis Lüdenscheid. Claasen, Berlin 2005, 288 Seiten, 18 Euro
 
RezensionJürgen Kiontke: Little Class. Verbrecher Verlag, Berlin 2005, 156 Seiten, 13 Euro
 
RezensionSally Denton/Roger Morris: Las Vegas. Geld Macht Politik. Zweitausendeins, Frankfurt a. M. 2005, 596 Seiten, 26,90 Euro
 
RezensionenJean Echenoz: Ein Jahr.Matias Faldbakken: Macht und Rebel.
 
RezensionenPaul Murray: An Evening of Long Goodbyes.Jens Petersen: Die Haushälterin.
 
RezensionenAlexander von Schönburg: Die Kunst des stilvollen Verarmens.Carl Amery (Hg.): Briefe an den Reichtum.