in konkret Mai 2005

In der bolivianischen Hauptstadt La Paz und dem benachbarten El Alto gab es seit Anfang des Jahres immer wieder Proteste und Straßenblockaden. Sie richteten sich gegen den privaten Betreiber der Wasserwerke. KONKRET sprach mit Marcela Olivera. Sie arbeitet für die bolivianische »Coordinadora de Defensa del Agua y la Vida« und das in San Francisco ansässige »Democracy Center«.
 
von Konkret
 
an Konkret
 
Danke, mein Führer! von Hermann L. Gremliza
 
Herrschaftszeiten
 
Glosse
 
Weihwasser bis aufs Sofa vorm Fernseher gab’s reichlich, nachdem Karol Wojtyla, das Maskottchen des neuen Imperialismus, endlich auch das Zeitliche gesegnet hatte.
 
Bei Waffengeschäften ist die Geste manchmal wichtiger als das Geschäft.
 
... und hat es, wenn Rotgrün die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen verliert, aufs falsche Pferd gesetzt?
 
Der Fall der Komapatientin Terri Schiavo zeigt, daß die gesellschaftliche Debatte über die Sterbehilfe in den USA sehr viel offener und engagierter geführt wird als hierzulande.
 
Die im März 1999 angeblich von Serben vertriebenen Kosovo-Albaner wurden in den Flüchtlingslagern Mazedoniens von westlichen Kamerateams so in Szene gesetzt, wie es die Fernsehanstalten und die kriegführenden Mächte wünschten. Der Prozeß gegen Slobodan Milosevic bringt es an den Tag.
 
Politikberater unterschiedlicher Couleur räsonieren über Chancen und Probleme der EU-Osterweiterung.
 
Glosse
 
Eike Stedefeldts Kritik der schwulen Gedenkpolitik (KONKRET 4/05) landet in der Vergleichsfalle. Eine Replik
 
Wie das Brandenburger Tor aus Anlaß des 8. Mais zum Therapeutikum gegen die braune Pest wird.
 
Anfang April feierte die Lufthansa ihren 50. Geburtstag. Dabei ist sie fast 30 Jahre älter.
 
Götz Aly hat ein Buch über den »konsequentesten Massenraubmord der Geschichte« geschrieben:»Hitlers Volksstaat«
 
Das Simon Wiesenthal Center will die letzten NS-Täter vor Gericht bringen. Doch selbst wenn sich von denen einer mal öffentlich zu seinen Taten bekennt, bleibt das wahrscheinlich ohne Folgen.
 
Jubiläen ohne Ende: Im Gedenkjahr 2005 feiert Österreich vor allem sich selbst.
 
Glosse
 
Zum Thema »Wie gedenken wir der deutschen Opfer des 2. Weltkriegs?« strahlte das 3. Fernsehprogramm des RBB in der Reihe »Im Palais« am 8. März eine Talkshow aus, die wir hier in Auszügen dokumentieren
 
Micha Brumliks Buch über die »Vertreibung der Deutschen« bietet »Erinnerungskultur« für jedermann.
 
In den Neuerscheinungen zum 60. Jahrestag des 8. Mai 1945 dominieren emotionsbefrachtete Geschichtsbilder, in deren Zentrum die Deutschen als Opfer stehen.
 
Zweierlei Barbarei von Kurt Pätzold
 
Nazis wurden in der BRD zwar nicht aus ihren führenden Positionen in Politik und Wirtschaft entfernt, dafür aber aus ausländischen Filmen.
 
Heinrich Breloer erfindet mit seinem Fernsehfilm »Speer und er« ganz nebenbei noch ein neues Reality-Format: TV-Therapie für Täterkinder.
 
Widerstand ist Glückssache
 
Auf den Wecker
 
Dem Filmtheoretiker André Bazin (1918 – 1958) nachträglich zum 87. GeburtstagKrummes Jubiläum (Folge 4)
 
Ängste eines Alleinherrschers
 
Kultur-Kolumne
 
Wie negativ dachte Schwarzdenker und Verzweiflungsspezialist E. M. Cioran tatsächlich?
 
Glosse
 
Die Wirkungsgeschichte Friedrich Schillers, der am 9. Mai seit 200 Jahren tot ist, wurde entscheidend von Nationalismus und völkischer Ideologie geprägt.
 
Ewald Hanstein: Meine hundert Leben. Erinnerungen eines deutschen Sinto. Donat, Bremen 2005, 168 Seiten, 12,80 Euro
 
Rocko Schamoni: Dorfpunks. Rowohlt, Reinbek 2004, 204 Seiten, 11 Euro
 
Jonathan Lethem: Die Festung der Einsamkeit. Tropen, Köln 2004, 668 Seiten, 24,90 Euro
 
José Lezama Lima: Inferno. Oppiano Licario. Aus dem kubanischen Spanisch übersetzt und herausgegeben von Klaus Laabs. Mit einem Beiheft. Ammann, Zürich 2004, 410 und 30 Seiten, 29,90 Euro
 
Der Michael-Jackson-Prozeß – ein Star wird abgewickelt.
 
Jandek: A Kingdom He Likes. Corwood Industries
 
Div.: Heinz K. aus H. Bodensatzverlag (www.bodensatz.de)
 
Tweet: It’s Me Again. Goldmind/Atlantic/Warner Music
 
Saul Williams: Same. V2/Rough Trade
 
50 Jahre ausgesperrt: Im Berliner Haus der Kulturen der Welt wird die »Wiederkehr der Schönheit« avisiert.
 
Der 4. Weltkrieg
 
Walk on Water
 
Ewige Schönheit. Film und Todessehnsucht im Dritten Reich
 
Maria voll der Gnade