in konkret März 2005

Am 29. Januar eröffnete in Berlin die Ausstellung »Zur Vorstellung des Terrors. Die RAF«. Der Medienrummel war gewaltig. Aber bei all dem Getute und Gespreize war von einem nicht die Rede: davon, daß noch immer ehemalige Mitglieder der RAF im Gefängnis sitzen. Um auf ihre Situation hinzuweisen und die Freilassung aller politischen Gefangenen zu fordern, organisierten Mitglieder der Berliner Ortsgruppe der Roten Hilfe eine Demonstration vor dem Eingang des Ausstellungsgebäudes. KONKRET sprach mit ihnen.
 
von Konkret
 
an Konkret
 
Lang lebe die NPD! von Hermann L. Gremliza
 
Herrschaftszeiten
 
Glosse
 
Ein Vorstoß französischer Nazis, die marxistische Theorietradition zu kapern, stößt bei einigen Linken auf positive Resonanz.
 
Glosse
 
Muß man jetzt, da die NPD wieder einmal verboten werden soll, auch die Befürworter ihrer Ideen verbieten? Es gäbe viel zu tun.
 
Die irakischen Wahlen haben zwar den Wunsch der Bevölkerung nach demokratischen Strukturen gezeigt, aber noch keine praktische Entscheidungen gebracht.
 
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – Eindrücke von einem Aufenthalt in Israel.
 
Deutsche Medien sind überzeugt: Der Iraner an sich haßt die Amis und sehnt sich nach der Bombe.
 
Wem nützt das geplante »Antidiskriminierungsgesetz«?
 
Glosse
 
Nationale Identität im Stelenfeld oder Warum die Berliner Republik das Holocaust-Mahnmal braucht.
 
Wie deutsche Medien die Verfolgung einer niederländischen Islamkritikerin begleiten.
 
Was einen deutschen Schlagersänger mit Islamisten und Nazis verbindet.
 
Julia Timoschenko ist die neue Premierministerin der Ukraine.
 
Gespräch mit Thomas T. Blatt, Überlebender des NS-Vernichtungslagers Sobibór, über der Aufstand gegen das Lagerpersonal im Herbst 1943 und seinen historischen Ort
 
Eine Biographie beschreibt den Werdegang des Philosophen und politischen Aktivisten Johannes Agnoli
 
Die letzten Monate waren in besonderer Weise geprägt durch Bilder von Folter, Krieg, Naturkatastrophen. Ihr gesteigerter Konsum ist Ausdruck einer Faszination, über die Klaus Theweleit und Michael Girke ein Gespräch geführt haben
 
Deutsche Prominente, die keiner kennt
 
Das Unwort
 
Dem Kosmokomiker Paul Scheerbart nachträglich zum 89. Todestag Krummes Jubiläum (Folge 2)
 
Kultur-Kolumne
 
In den ersten Monaten nach ihrer Verhaftung am 7. Juni 1972 hat Gudrun Ensslin, Gründungsmitglied der RAF, zahlreiche Briefe an ihre Schwester Christiane und ihren Bruder Gottfried geschrieben. Diese Briefe erscheinen Ende März, von den Geschwistern herausgegeben und kommentiert, im Konkret Literatur Verlag. KONKRET druckt einige vorab
 
Erster Teil eines Beitrags zu Öffentlichkeit und Stadtguerilla anläßlich der RAF-Ausstellung in Berlin.
 
Ein Feierabendkulturevent von Peter O. Chotjewitz
 
Marc Rothemunds Verfilmung der letzten Tage im Leben der Widerstandskämpferin Sophie Scholl spricht die Deutschen von ihren Sünden frei.
 
Die syrische Braut
 
Garden State
 
Die Tiefseetaucher
 
Kinsey
 
Über die Retrospektive des großen Fotografen Robert Capa, die zur Zeit in Berlin zu sehen ist.
 
Glosse
 
Koloniale Denkmuster bestimmen auch heute noch das Bild der Deutschen von den »Fremden«, wie neuere Veröffentlichungen verdeutlichen.
 
Glosse
 
Beverly J. Silver: Forces of Labor. Arbeiterbewegungen und Globalisierung seit 1870. Assoziation A, Berlin 2005, 238 Seiten, 18 Euro
 
Wolfgang Nitschke: Bestsellerfressen IV. Edition Tiamat, Berlin 2004, 160 Seiten, 13 Euro
 
Aharon Appelfeld: Geschichte eines Lebens. Rowohlt Berlin, Berlin 2005, 208 Seiten, 17,90 Euro
 
Uwe Johnson: »Sofort einsetzendes geselliges Beisammensein«. Rechenschaft über zwei Reisen. Transit Verlag, Berlin 2004, 120 Seiten, 14,80 Euro
 
John Le Carré: Absolute Freunde. List, München 2004, 448 Seiten, 22 Euro
 
Peter Hacks/Heinar Kipphardt: Du tust mir wirklich fehlen. Eulenspiegel, Berlin 2004, 160 Seiten, 12,90 Euro
 
Rafael Chirbes: Alte Freunde. Kunstmann, München 2004, 240 Seiten, 19,90 Euro
 
Albert Hopman: Das ereignisreiche Leben eines »Wilhelminers«. Oldenbourg, München 2004, 1.232 Seiten, 49,80 Euro
 
Dimitri Verhulst: Problemski Hotel. Claassen, München 2004, 160 Seiten, 14 Euro
 
Frieda Grafe: Schriften. Herausgegeben von Enno Patalas. Brinkmann & Bose.
 
Der preisgekrönte Baritonsänger Thomas Quasthoff, der 1959 als eines von 12.000 Contergankindern zur Welt kam, erzählt in seiner Autobiographie »Die Stimme« von seinem langen Kampf gegen die Institutionen. Ein Gespräch über ignorante Lehrer, schlechte Journalisten und humorlose Komponisten
 
Ja König Ja: Ebba. Buback/Indigo
 
The Concretes: The Concretes. Labels/Emi
 
Rhythm & Sound: See Mi Yah. Burial Mix/Indigo
 
Sole: Live from Rome. Anticon/Alive
 
Der Fall Hoyzer.
 
Glosse
 
Bei der bundespräsidialen »Karl und Veronica Carstens-Stiftung« geht’s ums Schwein.