in konkret September 2003

Knapp 14 Jahre ist die Mauer nun weg, etwa die Hälfte der Zeit, die sie stand. KONKRET sprach mit dem Ex-DDR-Schriftsteller Hermann Kant über die erwartbaren und erwarteten Folgen ihres Falls
 
von Konkret
 
an Konkret
 
Eight fourteen and nine eleven von Hermann L. Gremliza
 
Herrschaftszeiten
 
Sprengsatz im Führerbunker von Eike Stedefeldt
 
Die neue außerparlamentarische Opposition ist für nationale Identität, gegen Parteien und auch ansonsten gut drauf. Ein Porträt.
 
Alle wettern gegen Eichels »Sparpolitik«. Daß sie in besonderem Maße Frauen trifft, ist dabei kein Thema.
 
Gegen den geschlossenen Widerstand von Politik und Medien hat sich der IG-Metall-Vize Peters im Kampf um die Führung der Gewerkschaft durchgesetzt. How come?
 
... sei Folter in Indien, sagt das Bundesverfassungsgericht und hält die Auslieferung eines mutmaßlichen Betrügers dorthin
 
Die nachrichtenarme Sommerzeit überbrücken Zeitungen gerne mit Wettermeldungen und Augenzeugenberichten über Monstererscheinungen. In diesem Jahr interessierte man sich unter anderem für Tony Blair.
 
Wie reagiert das Ba’th-Regime in Syrien auf den Sturz Saddam Husseins?
 
Vor 30 Jahren wurde die Volksfront-Regierung in Chile durch einen Putsch beseitigt. Der Staatsstreich war erfolgreich. Bis heute.
 
Die Runderneuerung Österreichs – eine liberale Erfolgsstory.
 
Siegen lernen von Ralf Schröder
 
Mit einem »Zentrum gegen Vertreibung« wollen Peter Glotz und Erika Steinbach die deutsche Tätergesellschaft in ein nationales Kollektiv von Opfern umwidmen. Der von den Nazis Verfolgte Franz Werfel muß mit seinem Namen für einen Vertriebenenpreis herhalten.
 
Warum der israelische Soziologe Natan Sznaider und der Hamburger Autor Günther Jacob eine Veranstaltung im Rahmenprogramm zur »Wehrmachtsausstellung« in Peenemünde kurzfristig absagten. KONKRET dokumentiert ihr Schreiben an den Leiter des »Historisch-Technischen Informationszentrums« in Peenemünde
 
Konkret-ExtraAnmerkungen zur Geschichte der Adorno-Rezeption in Deutschland.
 
Konkret-ExtraAdornos Briefwechsel mit Horkheimer gibt Anlaß, über einige Voraussetzungen der Kritischen Theorie neu nachzudenken.
 
Konkret-ExtraIst Adornos Kritik der Kulturindustrie überholt?
 
Eine neue Untersuchung belegt, daß der Palästinenserjunge Mohammed al-Dura nicht von israelischen Soldaten erschossen wurde.
 
Die Medien haben das Interesse am Milosevic-Prozeß verloren, weil er wider Erwarten den tatsächlichen Geschehnissen in Jugoslawien auf den Grund geht. Eine Chronik
 
Minima MoraliaKulturindustrie
 
Adorno und die Deutschen
 
Dialektik der Aufklärung
 
Kultur-Kolumne
 
Wie der Suhrkamp-Verlag einmal ein antiisraelisches Traktat aus dem Programm nahm und damit allerlei Widerspruch erntete.
 
Theodor W. Adorno: Ontologie und Dialektik. Nachgelassene Schriften. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 2002, 446 Seiten, 32,80 EuroTheodor W. Adorno: Vorlesung über Negative Dialektik. Nachgelassene Schriften. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 2003, 464 Seiten, 32,90 Euro
 
Thomas Muggenthaler: »Wir hatten keine Jugend«. Zwangsarbeiter erinnern sich an ihre Zeit in Bayern. Edition Lichtung, Viechtach 2003, 207 Seiten, 13,20 Euro
 
KZ-Gedenkstätte Neuengamme: Entgrenzte Gewalt. Täterinnen und Täter im Nationalsozialismus. Edition Temmen, Bremen 2003, 214 Seiten, 10,90 Euro
 
Murat Güngör/Hannes Loh: Fear of a Kanak Planet. HipHop zwischen Weltkultur und Nazi Rap. Hannibal, Höfen 2002, 333 Seiten, 19,90 Euro
 
Nicolas Berg: Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Erforschung und Erinnerung. Wallstein Verlag, Göttingen 2003, 768 Seiten, 46 Euro
 
Porträt eines unglücklichen Mannes, anläßlich einiger Neuausgaben der Bücher Richard Brautigans.
 
Warum neue Bücher über Stalingrad nicht gerade die Geschichtsschreibung voranbringen, aber dennoch aufschlußreich sind.
 
Eine Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie zeigt die Kunst der DDR, die jenseits der repräsentativen Arbeiter- und Bauernbilder entstand.
 
Wieso, weshalb, warum? von Oliver Tolmein
 
Daß die Pop-Art auch eine theoretisch anspruchsvolle Bewegung war, zeigt eine Kölner Ausstellung mit Werken des britischen Künstlers Richard Hamilton.
 
Ekkehard Jost: Sozialgeschichte des Jazz. Zweitausendeins, Frankfurt a. M. 2003, 420 Seiten, 24,90 Euro
 
Blumfeld: Jenseits von Jedem. Wea/ZickZack
 
Wir sind Helden: Die Reklamation. Labels
 
Kraftwerk: Tour De France Soundtracks. Emi
 
In der Fußballszene korrespondiert der Antisemitismus des kleinen Fans mit einem institutionellen, der freilich selten offen zutage tritt.
 
Ein Besuch in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen.
 
100 Schritte
 
Rosenstraße
 
Irreversibel
 
Kleine Freiheit
 
Über das Wahnsystem des populären Psychotherapeuten und »Familienaufstellers« Bert Hellinger.