in konkret Februar 2003

Die deutsche Hauptstadt ist pleite. Um die bescheidene Tariferhöhung für den öffentlichen Dienst nicht bezahlen zu müssen, hat Berlin den Flächentarifvertrag gekündigt und ist aus dem Verband der öffentlichen Arbeitgeber ausgetreten. KONKRET sprach mit Susanne Stumpenhusen, der Verdi-Landesleiterin von Berlin-Brandenburg.
 
von Konkret
 
an Konkret
 
Krieg den Palästen? von Hermann L. Gremliza
 
Herrschaftszeiten
 
oder über den Gemeinspruch »Dieses Problem hätte man politisch lösen sollen«.
 
Ein Fall von quasi-kolonialer Herrschaft: der Irak.
 
Gibt es einen Politikwechsel der USA gegenüber dem arabischen Nahen Osten?
 
oder wie ein Präsident der imperialistischen USA schon einmal 2.000 Landsleute umbringen ließ, um einen Krieg anfangen zu können. Fußnoten zu einem aktuellen deutschen Bucherfolg.
 
Ein bescheidener Vorschlag des US-amerikanischen Autors Matthew Albright
 
Daß die Erforschung toter Hunde sinnvoll sein kann, zeigt Michael Steffens Geschichte des Kommunistischen Bundes.
 
Das Bündnis »Radikale Linke«, gegründet 1989, wollte eine »Kraft der Negation« sein. Ihr erster Auftritt war die Kampagne »Nie wieder Deutschland!«. Was ist aus ihr geworden?
 
Was tun nach dem Verschwinden des Sozialismus? Plappern im Spagat.
 
»Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt« heißt der Bericht der Hartz-Kommission, den der Kanzler eins zu eins realisieren will. Er regelt die Enteignung der Massen.
 
Für die Bundesregierung stellen Gesundheits- und Rentenpolitik eine Einheit dar: Durch gezielte Einschnitte im Gesundheitswesen wird die Zahl der Rentner dezimiert.
 
Links & Rights von Jenna L. Brinning
 
Die Ausbeutung osteuropäischer Saisonkräfte ist in Deutschland an der Tagesordnung.
 
New Labour hat eine neue Sozialpolitik entdeckt: die Verfolgung von Verbrechern und anderen Störenfrieden.
 
Was ist eigentlich zur Zeit in Venezuela los?
 
Kunst & Gewerbe
 
Small talk macht erfolgreich
 
Kultur-Kolumne
 
Reich-Ranicki unterhält sich über Musil.
 
Das Bildungsbürgertum probt den Aufstand: Kapitalismus schön und gut, aber geht es nicht ein wenig erbaulicher?, fragen die Feuilletonisten und dekretieren Kanon-Listen ohne Ende.
 
Nira Yuval-Davis: Geschlecht und Nation. Die Brotsuppe, Emmendingen 2001, 230 Seiten, 17,50 Euro
 
Ute Kätzel: Die 68erinnen. Rowohlt, Berlin 2002, 319 Seiten, 22 Euro
 
Irene Franken/Shirin Jazaeri/Renate Staudenmeyer: Was erreicht? Frauenbewegte Lebensgeschichten aus der Sicht unterschiedlicher Kulturen. Schmidt von Schwind Verlag, Köln 2001, 381 Seiten, 19,35 Euro
 
Michael Wildt: Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes. Hamburger Edition, Hamburg 2002, 964 Seiten, 40 Euro
 
Nichts als Bilder hinter den Bildern? Die Berliner Akademie der Künste zeigt eine Retrospektive der Körper- und Medienkünstlerin Valie Export.
 
Im populären Verständnis bislang unterbelichtet, in einer Hamburger Ausstellung nun gut ausgeleuchtet: Picassos Verhältnis zum Mythos.
 
Weibliche Ästhetik, Schönheit in unschönen Zeiten – exklusive Privatparadiese 33 internationaler Künstlerinnen.
 
Faites vos jeux
 
Die Liebhaberinnen
 
Weißer Oleander
 
Good bye Lenin
 
Martin Scorseses »Gangs of New York« beschreibt eine gesellschaftliche Ordnung, die sich durch ihre eigenen Gesetze zerstört.
 
Chlodwig Poth, Zeichner, Schriftsteller und Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule, hat seine Autobiographie geschrieben.
 
Auf der Suche nach Stadtfreuden setzen nicht wenige Bewohner des Erzgebirges leichtfertig ihr Leben aufs Spiel.
 
Felix Klopotek: How they do it. Free Jazz, Improvisation und Niemandsmusik. Ventil, Mainz 2002, 224 Seiten 13,90 Euro
 
Charlie Haden with Michael Brecker: American Dreams. Verve/Universal
 
V-Twin: The Blues Is A Minefield. Domino/Zomba
 
Helmut Lachenmann: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
 
Warum Georg Kreislers »Lied vom Ende« mit Tim Fischer am Berliner Ensemble leider nur ein Vergnügen ist.