in konkret September 2001

Felicia Langer gilt in Deutschland als wichtige Vertreterin des »anderen Israel«. Sie wurde 1930 in Polen geboren, floh nach dem deutschen Überfall in die UdSSR und zog Anfang der fünfziger Jahre nach Israel. Als Anwältin verteidigte sie jahrzehntelang die Bürger- und Menschenrechte der Palästinenser und erhielt dafür 1990 den Alternativen Friedensnobelpreis. Seit 1991 lebt sie im freiwilligen Exil in Tübingen. Im Herbst erscheint ihr Buch »Quo vadis Israel? Die neue Intifada der Palästinenser« (Lamuv-Verlag). KONKRET sprach mit ihr über die Situation im Nahen Osten
 
von konkret
 
an konkret
 
Die Stimme des Herrn von Hermann L. Gremliza
 
Herrschaftszeiten
 
Chilenische Zustände in Genua, eine zahnlose Opposition in Rom und Spitzenleistungen der deutschen Medien – beim G8-Gipfel hat die europäische »Zivilgesellschaft« gezeigt, was in ihr steckt
 
Der Todesschuß
 
Bericht über die Mißhandlungen des römischen Fotoreporters Alfonso De Munno in der Kaserne Bolzaneto
 
Weiße Overalls statt schwarzer Haßkappen? Ziviler Ungehorsam statt militanten Widerstands? Oder ein neuer revolutionärer Anlauf, sich der Macht subversiv und kreativ entgegenzustellen? Interview mit Chiara Cassurino, 24 Jahre (Tute Bianche Genua), und Federico Martelloni, 25 Jahre (Tute Bianche Bologna)
 
Programmatisches von Subcomandante Marcos, einem Stichwortgeber der »Globalisierungsgegner«
 
Ist das brutale Vorgehen der Polizei in Genau ein Anzeichen für einen Übergang Italiens zu einem neuen Faschismus? Fragen an Johannes Agnoli
 
Zum Umgang der »Globalisierungsgegner« mit Staat und Kapital
 
Kurzer Lehrgang für angewandte Realpolitik, 8. Folge: ein bißchen Jugendsoziologie
 
Was tun gegen den Imperialismus, der jetzt »Globalisierung« genannt wird? Eine kleine Polemik zur Generallinie
 
Eine junge Anwältin und die Mafia: Erster Teil einer Szenenfolge aus der juristischen Karriere der Chefanklägerin des UN-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag, Carla del Ponte
 
Bundeseigentum im Ausland soll zugunsten von NS-Opfern gepfändet werden
 
Wem eigentlich hat der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland mit seinem Auftritt beim Bundeswehrgelöbnis am 20. Juli in Berlin seine Reverenz erwiesen?
 
Im neuen Parteiprogramm der Grünen steht alles drin, was in so ein Programm reingehört
 
Volkssturm aufs Anstandsamt von Eike Stedefeldt
 
Wie der SPD der 8. Mai 1945 abhanden kam
 
KONKRET EXTRAWie Rotgrün den Sozialstaat »reformiert«:Beiträge zur Demontage der sozialen Sicherungssysteme (Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe, Renten- und Gesundheitswesen), zur Ökonomisierung von Pflege und ärztlicher Behandlung sowie zur biopolitischen Aufrüstung des Standorts Deutschland
 
KONKRET EXTRAWie Rotgrün den Sozialstaat »reformiert«:Beiträge zur Demontage der sozialen Sicherungssysteme (Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe, Renten- und Gesundheitswesen), zur Ökonomisierung von Pflege und ärztlicher Behandlung sowie zur biopolitischen Aufrüstung des Standorts Deutschland
 
KONKRET EXTRAWie Rotgrün den Sozialstaat »reformiert«:Beiträge zur Demontage der sozialen Sicherungssysteme (Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe, Renten- und Gesundheitswesen), zur Ökonomisierung von Pflege und ärztlicher Behandlung sowie zur biopolitischen Aufrüstung des Standorts Deutschland
 
Europa und die USA stellen die Mitgliedschaft Israels in der »westlichen Wertegemeinschaft« zur Disposition
 
In den Vorbereitungspapieren zur Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen in Durban (31.8.-7.9.) wird Israel als rassistischer Staat, als »barbarisches Projekt« charakterisiert. KONKRET sprach darüber mit Andrew Srulevitch, Mitarbeiter in der Genfer Geschäftsstelle der internationalen, nichtstaatlichen Organisation UN Watch
 
KZ-Gelände kontra »herrlicher Naturraum«. Die Umgehungsstraßenplaner in Ravensbrück haben’s nicht leicht
 
Vor zehn Jahren vertrieben kroatische Nationalisten die Jugoslawen aus der dalmatischen Hafenstadt. Kurt Köpruner, ein österreichischer Geschäftsmann, der schon seit den achtziger Jahren beruflich viel in Jugoslawien unterwegs war, hatte das zweifelhafte Privileg, die Zerstörung Jugoslawiens vor Ort mitzuerleben. In seinen Ende August erscheinenden Reiseerinnerungen erzählt er anschaulich von Land und Leuten – und berichtet Details, die in der deutschen Presse weder damals noch später zu lesen waren. Das folgende Kapitel handelt von einem anti-serbischen Pogrom im Mai 1991
 
Ten Years After (IV): Was zehn Jahre Marktwirtschaft aus dem russischen Wohnungsbau gemacht haben
 
Kunst & Gewerbe von Marit Hofmann
 
Kultur-Kolumne
 
Die Holocaust-Plakataktion hat ihren Zweck erfüllt, indem sie ihn verfehlte. Oder umgekehrt
 
Goethe-Tours von Michael Rudolf
 
Die Eröffnung der »Sammlung Prinzhorn« an der Universität Heidelberg rehabilitiert die nationalsozialistischen Euthanasie-Täter
 
und andere Neuigkeiten zur neueren Kunstgeschichte
 
Links & Rights von Holm Friebe
 
Was sieht der poplinke Blick auf Restjugoslawien?
 
Fritz und Sieglinde Mierau (Hg.): Almanach für Einzelgänger. Edition Nautilus, Hamburg 2001, 203 Seiten, 39,90 Mark
 
Max Müller: Café Wolfsburg. Geschichten, Gedichte, Bilder. Verbrecher-Verlag, Berlin 2000, 112 Seiten, 24 Mark
 
Erwin Riess: Giordanos Auftrag. Espresso, Berlin 1999, 284 Seiten, 39 Mark
 
Carlo Feltrinelli:Senior Service. Das Leben meines Vaters. Hanser Verlag, München 2001, 465 Seiten, 49,80 Mark
 
Über den alten, neu und gut aufgelegten Roman von Nanni Balestrini: »Die Unsichtbaren«
 
Bilderkrampf von Jürgen Roth
 
Lumumba
 
Der Kreis
 
Suzhou River
 
Planet der Affen
 
»Final Fantasy«, eine besondere Frisur und das Ende von Hollywood, wie wir es kennen
 
Dialektisches Demenzdrama von Jürgen Roth
 
Halford: Live Insurrection. Metal-isJudas Priest: Demolition. SPVStatic-X: Machine. WeaSpirit Caravan: Elusive Truth. Tolotta
 
Fantômas: The Director's Cut. Ipecac Records/Efa