in konkret Juni 2001

Der Schriftsteller Peter O. Chotjewitz ist nach eigener Auskunft ein »Italianista«, grosso modo könnte man sich darunter ein Mitglied der Toscanafraktion/Bolschewiki vorstellen. Jedenfalls hat er, seit er 1957 zum erstenmal nach Italien tourte, insgesamt zehn Jahre südlich der Alpen verbracht, und er frischt diese alte Liebesbeziehung nicht nur durch regelmäßige Besuche, sondern auch durch seine Arbeit als Autor und Übersetzer immer wieder auf. Im letzten Jahr erschien sein Reiseführer »Rom. Spaziergänge auf der Antike« (EVA)
 
von konkret
 
an konkret
 
Gerdi Tony Berlusconi von Hermann L. Gremliza
 
Herrschaftszeiten
 
Der Kanzler hat durchaus etwas gegen Arbeitslosigkeit, damit aber nicht viel Erfolg. Nun hat er die Schuldigen dafür gefunden
 
InterviewUrsula Engelen-Kefer, Vizechefin des DGB und für Frauen-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zuständig, über die Faulenzer-Kampagne des Kanzlers und die Gegenvorschläge der Gewerkschaften
 
Gemeinwohl zuerst: Die Sozialpolitik der Neuen Mitte ist auf innovative Art reaktionär
 
KONKRET-ServiceFaulenzer und andere Taugenichtse offerieren im Internet »Hilfen zum Aussteigen aus dem krankmachenden Trott«. KONKRET dokumentiert, mit welchen kriminellen Methoden Deutschlands Volkswirtschaft kaputtgemacht werden soll
 
Über Pierre Bourdieus Schriftenreihe gegen den Neoliberalismus und seine Folgen
 
Ulrich Herbert, Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland, C. H. Beck, München 2001, 442 Seiten, 58 Mark
 
Eine Entgegnung auf Hermann L. Gremlizas Kolumne »Amerika, dich haßt sich’s besser«(KONKRET 5/01)
 
In Quebec wurde auf Initiative der USA beschlossen, den amerikanischen Kontinent zu einem autarken Wirtschaftsblock zu machen. Das Projekt richtet sich gegen die EU und Brasilien
 
Die einst als vorbildlich gefeierte japanische Wirtschaft steckt in einer tiefen Krise. Die westlichen Nipponologen mit ihrer sozialpsychologischen Erklärung des »fernöstlichen Wunders« rätseln
 
Eine Serie von Enthüllungen wirft ein Schlaglicht auf die französische Afrikapolitik und die Rolle, die der Ölkonzern Elf Aquitaine darin spielt(e)
 
Schluß mit den Sanktionen gegen den Irak: Möllemann schickt eine Wirtschaftsdelegation zu Saddam Hussein, denn die deutsche Exportindustrie will den arabischen Markt nicht abschreiben
 
Scharpings Staatssekretär Walter Kolbow auf Verkaufstour im Nahen Osten – die bundesdeutschen Rüstungsexporte boomen
 
Ten Years After (II): Unser Autor untersucht in seiner Heimatregion rund um die Millionenstadt Nishnij Nowgorod, was zehn Jahre Kapitalismus aus den Menschen gemacht haben. In dieser Folge geht es um das Schulwesen
 
In diesem Sinne - Vom Himmler hoch von Michael Schilling
 
In diesem Sinne - Samenschutzgesetz von Eike Stedefeldt
 
In diesem Sinne - Der Stand der Dinge von Mathias Wedel
 
Haben Serben in Racak doch ein Massaker angerichtet? Zwei Reporter des »Stern« recherchierten vor Ort – und haben unfreiwillig das Gegenteil bewiesen
 
Auf dem Weg zum völkisch segmentierten Europa entdecken rechte Volksgruppentheoretiker die Französische Revolution
 
Das niederländische Euthanasie-Gesetz resultiert aus der Logik des deregulierten Kapitalismus
 
Über ein Buch der grünen Spitzenpolitikerin Antje Radcke
 
Kurzer Lehrgang für angewandte Realpolitik, 6. Folge: Die Entschuldigung
 
Tomayers ehrliches Tagebuch von Horst Tomayer
 
Kunst & Gewerbe
 
Kultur-Kolumne
 
»Man hat mich nirgends so schlecht behandelt wie dort« – schrieb Arnold Schönberg kurz vor seinem Tod über jene Stadt, die gegenwärtig seinen 50. Todestag feiert
 
Graf Alexander Stenbock-Fermor: Meine Erlebnisse als Bergarbeiter. Verlag Henselowsky Boschmann, Bottrop 2000, 159 Seiten, 24,80 Mark
 
Uli Becker: Dr. Dolittles Dolcefarniente. In achtzig Haiku aus der Welt. Maro Verlag, Augsburg 2000, 91 Seiten, 24 Mark
 
Ein romantischer Autor ist ein Autor, der die englische Literatur gelesen hat und Opium verzehrt
 
Martin Kessel: Herrn Brechers Fiasko. Schöffling & Co, Frankfurt a. M. 2001, 560 Seiten, 49,80 Mark
 
Vor dreißig Jahren, am 4. Juni 1971, starb der ungarische Philosoph Georg Lukács in Budapest. In seinem politischen Testament formulierte er seine Kritk an der bürgerlichen Demokratie
 
Kleiner Versuch in Shakespeare-Vergötterung unter Anleitung seines ehrenwertesten Fans: In Heinrich IV. begegnen wir dem Sokrates des elisabethanischen Zeitalters
 
Das Buch zum Film, der Film zum Buch: Der Nazi-Regisseur Veit Harlan (»Jud Süß«) soll rehabilitiert werden
 
Jesus’ SonBlack Box BRD
 
Intimacy
 
Destiny’s Child: Survivor; Columbia/Sony
 
Blumfeld: Testament der Angst; ZickZack/Eastwest
 
Manic Street Preachers: Know Your Enemy; Epic/Sony