in konkret Februar 2001

Asher Ben-Natan wurde 1965 zum ersten Botschafter Israels in der Bundesrepublik Deutschland ernannt. Zuvor war er »an führender Stelle Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes« (Avi Primor) gewesen und hatte sich an der Fahndung nach Adolf Eichmann beteiligt. Während des Sechstagekrieges und danach wurden seine Auftritte häufig durch SDS- und K-Gruppen gestört. – Ben-Natan lebt heute als Publizist in Tel Aviv
 
von Konkret
 
an konkret
 
Der Mörder ist immer der Minister von Hermann L. Gremliza
 
herrschaftszeiten
 
Die öffenltiche Behandlung der Sponti-Vergangenheit des deutschen Außenministers dient der Erledigung jeder militanten linken Opposition
 
Gespräch mit Abdallah Frangi, dem Leiter der offiziellen PLO-Vertretung in Deutschland, über die Ziele der palästinensischen Politik, die Zukunft des Friedensprozesses, die Probleme des religiösen Fundamentalismus und die deutsch-palästinensischen Beziehungen
 
Die Diskussion um die Uranmunition ist verlogen und zielt auf eine Effektivierung der Kriegführung
 
Der kollektive Freispruch für Sebnitz markiert das Ende der staatlichen Antifa-Kampagne – und ist durch Fakten nicht gedeckt
 
Kurzer Lehrgang für angewandte Realpolitik, 3. Folge: der DGB
 
Deutschland – Frankreich 4:0. Wie die Deutschen auf dem EU-Gipfel in Nizza von der indirekten zur direkten Hegemonialpolitik übergingen
 
Wettlauf unter Verlierern: Osteuropas Staaten konkurrieren um einen Platz in der EU
 
Michael Hardt/Toni Negri: Empire. Harvard University Press, Cambridge (USA)/London 2000, 512 Seiten, 35 Dollar
 
Seattle, Melbourne, Prag:Zur Kritik der Global action gegen das Phantom »Globalisierung«
 
In diesem Sinne - Prager Fernsehsturz von Lutz Eichler
 
In diesem Sinne - Die Soldatenpuffmutter von Gerhard Henschel
 
In diesem Sinne - Deutschland darf sterben müssen von Heinz-Jürgen Schneider
 
Über die Ehre von Säumigen und die Schamlosigkeit ihrer Kritiker: Wie die deutsche Wirtschaft ihre Verantwortung für die NS-Zwangsarbeit pulverisiert
 
Das »Lexikon Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur« macht die friedlichen deutschen Revolutionäre hinreißend – wenn auch unfreiwillig – hin
 
Brock toppt Jauch
 
Tote Onkelz
 
Führers Hunde
 
Kummer ante portas
 
Rätsel Schmidt
 
Pop & Plünnen
 
Lebendes Inventar
 
Kulturkolumne
 
Als das Feuilleton vor einigen Wochen Oscar Wildes 100. Todestag zum Anlaß ausgiebiger Würdigungen nahm, hat es den Schriftsteller glatt halbiert:Der politische Autor fiel unter den Tisch
 
Die achtzehnjährige Leonie aus Peter O. Chotjewitz’ neuem Roman »Als würdet ihr leben« (Rotbuch Verlag) durchschaut den Zustand der Gesellschaft besser als so mancher Erwachsene. Ihre messerscharfe Folgerung:Eine gute Tat muß vollbracht werden – und zwar mit Hilfe einer Schußwaffe. KONKRET präsentiert als Kostprobe ein Kapitel aus dem Ende Februar erscheinenden Buch
 
Samuel Salzborn: Grenzenlose Heimat. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Vertriebenenverbände. Espresso, Berlin 2000, 220 Seiten, 29,90 Mark
 
Wiglaf Droste/Gerhard Henschel: Der Mullah von Bullerbü. Mit Zeichnungen von Ernst Kahl. Edition Nautilus, Hamburg 2000, 156 Seiten, 28 Mark
 
Philip Roth: The Great American Novel. Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Carl Hanser Verlag, München 2000, 447 Seiten, 49,80 Mark
 
18 Jahre lang haben die Herausgeber Bernhard Echte und Werner Morlang den wohl eigentümlichsten Schriftstellernachlaß dieses Jahrhunderts, die sogenannten Mikrogramme des Schweizers Robert Walser, entziffert – gut 40 Jahre nach seinem Tod liegt damit eine vollständige Ausgabe seiner Werke vor. Vorstellung eines Unvorstellbaren
 
Flashbacks. Herausgegeben von Werner Pieper. Vol. 1: high & low. Drug Songs 1917-1944; Vol. 2: crazy & obscure. Novelty Songs 1914-1946; Vol. 3: hot & sexy. Copulation Blues 1926-1940; Vol. 4: blue & lonely. Heartbreakers 1927-1946; Vol. 5: gospel & prayers. Halleluja 1926-1946; Vol. 6: hitler & hell. American War Songs 1933-1947; Trikont
 
Er hat es nicht gewollt, aber er hat es uns eingebrockt: Mit »Big Brother und »Ich heirate einen Millionär« ist Helmut Kohls »geistig-moralische Wende« am Ziel
 
Eine Ausstellung im Münchner Instituto Cervantes zeigt Fotografien des späteren Filmemachers Carlos Saura aus dem francistischen Spanien der 50er Jahre
 
Tomayers ehrliches Tagebuch von Horst Tomayer
 
Dr. T and the Women
 
Die innere Sicherheit - Ein todsicheres Geschäft
 
Die fünf Kino-Leben des Jean-Luc Godard oder: Gute Arbeit wird immer im Exil gemacht