in konkret Mai 2000

Mußte die Nato Krieg gegen Jugoslawien führen, weil Milosevic ansonsten mit der ethnischen Säuberung des Kosovo Ernst gemacht hätte, oder haben Fischer, Scharping und andere diesen Kriegsgrund nur erfunden? Bisher wurde das angebliche Massaker in Racak, bei dem am 15. Januar 1999 45 Kosovo-Albaner getötet worden sein sollen, von den Bellizisten als einer der wichtigsten Belege für ihre These angeführt – so bis zuletzt auch von Helmut Lippelt, dem außenpolitischen Sprecher von Bündnis90/Die Grünen. KONKRET hat nachgefragt
 
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Mainstream & Bananen von Hermann L. Gremliza
 
herrschaftszeiten
 
Spitzenleistung: Im Krieg gegen Jugoslawien war die Bundesregierung an der Propagandafront international federführend
 
Die Bundesregierung hält die Autopsieprotokolle der 40 Racak-Leichen seit März 1999 unter Verschluß. Die KONKRET nun vorliegenden Kopien beweisen: Die Nato-Version eines serbischen Massakers an unschuldigen Zivilisten ist nicht haltbar
 
»Operation Hufeisen« – die Geschichte eines Propaganda-Bluffs
 
Die westliche Wertegemeinschaft hat den Test bestanden: Selbst wenn den Untertanen bewiesen wird, daß Mörder sie regieren und Lügner sie informieren, juckt es keinen. Die Heimatfront steht bombensicher
 
O-Töne von Scharping, Schröder und Fischer zum Kosovo-Krieg nebst Würdigung der Quellen und Hinweis auf die Fakten – ein unkommentierter und unvollständiger Überblick
 
Die Grenzen der Kritik an Kriegsherren und Kriegspropaganda sind eng, wie Gerichtsentscheidungen in Berlin und London zeigen
 
Daß Jugoslawien unter deutscher Federführung zerstückelt werden konnte, war nicht Milosevics, sondern Titos Schuld – so jedenfalls die Meinung von Mihailo Markovic, dem ehemals führenden Philosophen der Arbeiterselbstverwaltung
 
Linker Antisemitismus hat Tradition – seit 1789
 
Die Ideologie des Dr. Edmund Stoiber: eine Spektralanalyse
 
Ein Tip für Arbeitgeber: Wer einen Kündigungsgrund sucht, sollte sich an Joachim Gauck wenden
 
Der NS-Euthanasiearzt Heinrich Gross steht mal wieder vor Gericht. Er kann sich weiterhin auf Milde des Gerichts und gefällige Gutachter verlassen
 
Ein Kalender zur Vita der Naziarztes Heinrich Gross, zusammengestellt von Marianne Enigl, die in der österreichischen Zeitschrift »Profil« 1995 das entscheidende Belastungsdokument gegen den Mediziner veröffentlicht hat
 
Über das letzte Gefecht des Arbeitsmarxismus
 
Karl Ferdinand Gutzkow: Die Ritter vom Geiste. Hg. von Thomas Neumann. Zweitausendeins, Frankfurt/M. 1998, 3 Textbände und 1 Kommentarband, zus. 4.111 S., 99 Mark
 
In diesem Sinne - Die letzte große Amnes(t)ie von Tjark Kunstreich
 
In diesem Sinne - Little Volksgenossen von Marcel Malachowski
 
In diesem Sinne - Sumpfblüten. Ausschuß von Rayk Wieland
 
Kulturkolumne
 
Kunst & Gewerbe von Christian Y. Schmidt
 
Martin Scorseses neuer Film »Bringing out the Dead« ist noch esoterischer und mystizistischer als »Kundun«. Und sowieso reine Privatsache: Ein Apostel legt Zeugnis ab
 
filmtheater von Marit Hofmann
 
Regie: Oskar Roehler; mit Hannelore Elsner, Nina Petri, Vadim Glowna; BRD 1999 (Advanced); 100 Minuten; seit 20.4. im Kino
 
Eine Woche im Griff der Revolverjournalisten: Wie der Autor eines Verona-Feldbusch-Romans von »Bild« berühmt gemacht wurde und was er davon hatte
 
Georg Bollenbeck: Tradition, Avantgarde, Reaktion. Deutsche Kontroversen um die kulturelle Moderne 1880-1945. S. Fischer, Frankfurt a. M. 1999, 463 Seiten, 68 Mark
 
Matthias Politycki: Ein Mann von vierzig Jahren. Roman. Luchterhand Verlag, München 2000, 382 Seiten, 44 MarkDietmar Dath: Am blinden Ufer. Eine Geschichte vom Strand und aus den Schnitten. Verbrecher Verlag, Berlin 2000, 230 Seiten, 26 Mark
 
Ethan Coen: Falltür ins Paradies. Stories. Goldmann, München 1999, 253 Seiten, 20 Mark
 
Gerhard Scheit hat die Bedeutung dramatischer Inszenierungen in der antisemitischen Kultur untersucht
 
»Campus«-Autor Dietrich Schwanitz hat sich unter die Universalgelehrten verlaufen
 
Was die Titelbilder des »Spiegel« vom Zustand der Welt zu erzählen wissen
 
Die Poptheorie bei der Arbeit: Vier Bücher zum Thema