in Literatur konkret 1998

Editorial
 
Die Geburt der Kritik aus dem Geiste des Judentums
 
Ilja Ehrenburgs Vita demonstriert, warum die Gleichsetzung von Nationalsozialismus und Stalinismus falsch ist
 
Während weiter darüber debattiert wird, ob die Vernichtung der europäischen Juden zum Gegenstand von Romanen gemacht werden darf, hat sich die Prosa über den Völkermord längst als eigene Literaturgattung etabliert
 
Revanche gegen Goldhagen: ganz gewöhnliche Deutsche und ihr Unbewußtes
 
Auch wenn du ähnliche Bücher schon kennst, lies »Das wunderbare Überleben« von Wladyslaw Szpilman! - Brief an meine Tochter
 
In seinen Romanen erzählt der US-amerikanische Schriftsteller Joseph Heller von der Schicksalsergebenheit des Menschen, von der Paranoia des Außenseiters und vom Trost des Geldes
 
Die Bücher von Philip Roth handeln nicht nur von Identitätskrisen - sie haben selber welche
 
Mit »Maus« bewies Art Spiegelman einem ignoranten Publikum, daß der Comic eine wichtige Kunstform ist
 
Die Werke Raymond Federmans markieren Anfang und Ende der postmodernen Literatur - und führen modellhaft vor, wie ein Überlebender seine Biographie in Sprachkunst verwandelt
 
Arthur Miller hat keine amerikanischen Soldaten in Korea umgebracht, sondern sich in seinem gesamten Werk mit Rassismus und Intoleranz auseinandergesetzt
 
Ein großer Regisseur, aber ein lausiger Autor: Woody Allen
 
Stephan Hermlins Werk ist geprägt von einer gequälten Innerlichkeit und in großen Teilen ein wenig prätentiös geraten
 
Ein Streifzug durch die Geschichte der Literatur in Israel seit 1948, dem Jahr der Staatsgründung
 
Ephraim Kishon ist nirgendwo so beliebt wie bei den Deutschen. Mit Grund
 
Rezensionen
 
Henryk M. Broder: Die Irren von Zion. Hoffmann und Campe, Hamburg 1998, 288 Seiten, 39,80 MarkRezension
 
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Imre Kertész: Ich, ein anderer. Rowohlt, Berlin 1997, 127 Seiten, 29,80 MarkRezension
 
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Orly Castel-Bloom: Dolly City. Roman, Rowohlt, Reinbek 1998, 160 Seiten, 12,90 Mark Minna Lisa. Roman, Malik Verlag, München 1998, 208 Seiten, 34 Mark
 
Robert A. Rockaway: Meyer Lansky, Bugsy Siegel & Co. Lebensgeschichten jüdischer Gangster in den USA. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1998, 255 Seiten, 38 MarkRezension
 
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Kobi Oz: Mosche Chuwato und der Rabe. Salt and Pepper, Frankfurt a. M. 1998, 198 Seiten, 28 MarkRezension
 
Eike Geisel: Triumph des guten Willens. Gute Nazis und selbsternannte Opfer - Die Nationalisierung der Erinnerung. Edition Tiamat, Berlin 1998, 208 Seiten, 30 Mark
 
Patrick Modiano: La Place de l'étoile. Gallimard folio, Paris 1968, 211 SeitenRezension
 
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Leni Yahil: Die Shoah - Überlebenskampf und Vernichtung der europäischen Juden. Aus dem Amerikanischen von Jochen Bußmann, Luchterhand, München 1998, 1055 Seiten, 128 MarkRezension