in konkret Juli 1994

von konkret
 
an konkret
 
The Party is over von Hermann L. Gremliza
 
Herrschaftszeiten
 
Über den kleinen Unterschied zwischen dem »anderen Deutschland« und der zivilisierten Welt
 
Tigersprung
 
Es gehört zur zentralen Lebenslüge der Bundesrepublik, daß auch Ludwig Erhards »Soziale Marktwirtschaft« im Widerstand gegen das Naziregime entwickelt worden sei. In Wahrheit ist sie ein integraler Bestandteil jener Planungen gewesen, mit denen NS-Bürokraten die Nachkriegszeit gestalten wollten
 
Take it, Gysi!Die KB-Mehrheit
 
Enger Ehrenhof von Stefan Ripplinger
 
Die Westalliierten hätten ein Bündnis mit Nazideutschland minus Hitler der Koalition mit der Sowjetunion jederzeit vorgezogen: Der Kalte Krieg begann in Stalingrad. Ein Interview mit dem Historiker Valentin Falin, dem ehemaligen Botschafter der UdSSR in der BRD
 
Ingrid Strobl: Das Feld des Vergessens. Edition ID Archiv, 1994, 140 Seiten, 14 Mark
 
Neue Töne aus dem Weißen Haus: In der China-Politik versteckt sich Präsident Clinton nicht mehr hinter den Prinzipien von amnesty international, sondern orientiert ganz ungeniert auf die Interessen seiner Klasse. Methodisch kann die Linke da eine ganze Menge von ihm lernen
 
Was geschah wirklich in Bad Kleinen? Neue Erkenntnisse widerlegen die offizielle Version der Staatsschutz-Aktion gegen Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams. Erkenntnisse, die auch im Verfahren gegen den verantwortlichen Redakteur von KONKRET eine Rolle spielen werden, das der Staatsschutz wg. KONKRET 8/93 angestrengt hat und das am 30. Juni vor dem Hamburger Amtsgericht eröffnet werden soll
 
Praktische antirassistische Arbeit bedeutet in der BRD nach der Abschaffung des Asylrechts vor allem, die Abschiebung von Flüchtlingen zu verhindern. Besonders intensiv kümmern sich darum vereinzelte Kirchengemeinden
 
Jeder ist uns der nächste 28 von ARCHIV FÜR SOZIALPOLITIK
 
In ganz Europa haben rechtspopulistische Parteien, die in den Jahren zuvor eher als Kuriositäten durchgingen, plötzlich Erfolg. Ein Überblick über die Shooting stars der europäischen Rechten
 
»Krieg statt Frieden« für Bosnien forderte am 1. Juni 1994 die »Taz«; »bis zum Sieg« sollten die Muslime weiterkämpfen, »statt einen schlechten Frieden zu akzeptieren«. Kriegshetze pur, aber doch bloß ein billiges Imitat. Das Original stammt vom französischen Philosophendarsteller Bernard-Henri Lévy
 
Seit 1990 haben in KONKRET regelmäßig verschiedene Autoren an nationalistischen Elementen in der Politik der PDS Kritik geübt. Gab es in den vergangenen Jahren darüber eine rege Auseinandersetzung mit der SED-Nachfolgepartei, so ließ »Gysis bunte Truppe« im Wahljahr 1994, spürbar dünnhäutig geworden, den Streit eskalieren. Eine Erklärung des Parteivorstands zur Kandidatur des deutschnationalen Bismarckenkels Graf Einsiedel, die wir im folgenden auszugsweise dokumentieren, geriet gar zum völkischen Manifest. In Berlin stritten Joachim Bischoff, Mitglied des Parteivorstands der PDS, André Brie, Leiter des Wahlkampfbüros der PDS, die KONKRET-Autoren Thomas Ebermann und Jürgen Elsässer, KONKRET-Herausgeber Hermann L. Gremliza und KONKRET-Redakteur Boris Gröndahl über den Nationalismus der PDS
 
Wer über Erich Honecker schreibt, schreibt über die DDR; das Wohl- oder Übelwollen, das ihn trifft, gilt gemeinhin ihr. Ein Nachruf
 
Kunst & Gewerbe
 
Die Diskussion um Political Correctness changiert zwanglos zwischen Gesinnungsklempnerei und Stammtisch-Herrenwitzen. Die Untersuchung ihres philosophischen Unterbaus hilft bei ihrer Kritik weiter
 
Die Stasi als Initiatorin einer liberalen Schwulen- und Lesbenpolitik in der DDR? Wolfgang Schmidt, Jahrgang 1939, Eintritt ins Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) 1957, war seit 1986 Leiter der Auswertungs- und Kontrollgruppe der Hauptabteilung XX – unter anderem zuständig für die innere Opposition – , davor bereits als stellvertretender Leiter dieser Arbeitsgruppe verantwortlich für Analyse und Information. Zuletzt Oberstleutnant, nahm er maßgeblichen Einfluß auf die Homosexuellenpolitik der DDR. Bei ihm liefen die Informationen zu der sich ab Anfang der 80er Jahre entwickelnden Lesben- und Schwulenbewegung zusammen. Darüber, wie Homosexuellenpolitik in der DDR zustande kam und welchen Einfluß das MfS darauf hatte, befragte ihn Eike Stedefeldt
 
Aus einem fremden Land von Hermann Peter Piwitt
 
Im öffentlichen sowohl als auch im privaten Sprachverkehr hat das Anführungszeichen eine merkwürdige Konjunktur. Als wollten wir am liebsten nur noch in Zitaten reden, als wollten wir kundtun, wie fremd, wie indirekt uns Sprache geworden ist
 
... ist Eugen Egners komischer Roman »Der Universums-Stulp« überhaupt nicht
 
Tomayers ehrliches Tagebuch von Horst Tomayer
 
Die Show zur Krise: In Ulla Kock am Brinks »100.000 Mark Show« bewahrt nicht einmal der härteste Einsatz die Kandidatenpaare davor, am Ende vor dem Nichts zu stehen