in konkret Juni 1993

von Konkret
 
an konkret
 
Clinton heißt Krieg von Hermann L. Gremliza
 
»Keiner mag es, wenn die eigene innere Stimme wie ein Echo aus dem Mund eines Irren kommt.« – Was die Davidianer-Ranch von Waco mit Bosnien und Beirut gemein hat
 
Vom Plädoyer für die territoriale Integrität Jugoslawiens zur Vorbereitung eines Militärschlages gegen Serbien: Innerhalb von anderthalb Jahren hat sich die Balkan-Politik der US-Administration dramatisch verändert
 
Zehn Thesen zur US-/UN-Intervention in Somalia
 
...und kann dann einfach nicht nein sagen. Über dieMasche der Deutschen, eigene Großmachtbestrebungen als bestellte Dienstleistung zu verkaufen
 
Der vor wenigen Wochen unterbrochene zweite Prozeß um das Attentat auf die Berliner Disco La Belle stützt sich vor allem auf Stasi-Akten. Die Aussage des MfS-Überläufers Wiegand beim BND, die in KONKRET zum ersten Mal ausgewertet wird, belegt, was schon diesen Akten bei genauer Lektüre zu entnehmen war: daß auch das MfS sich über die Hintergründe des Anschlags nicht im klaren war
 
Die Krise in Deutschland und ihre bürgerlichen Interpreten. Eine kleine marxistische Gegendarstellung
 
Überlegungen zum tendenziellen Fall der Sozialdemokratie
 
Leben und Sterben der Ente Björn
 
Susan Faludi: Die Männer schlagen zurück. Wie die Siege des Feminismus sich in Niederlagen verwandeln und was Frauen dagegen tun können. Rowohlt Verlag 1993, 720 Seiten, 42 Mark
 
Das öffentliche Getue um die internationalen Hilfszahlungen für Jelzin kann nicht verbergen, daß hinter den Kulissen längst eine erbitterte Schlacht um die Übernahme der Kosten tobt, die der Kollaps Rußlands verursachen wird
 
Nach Meinung politischer Kommentatoren steht Italien seit längerem vor »einem Abgrund politischer Fäulnis, hemmungsloser Bereicherung und absolutistischen Machthungers. Nun endlich ist eine autoritäre Lösung dieses Problems in Sicht
 
In diesem Jahr wurden in den USA zwei Museen eröffnet, die an die nationalsozialistischen Massenverbrechen erinnern: im Februar das »Museum of Tolerance – Beit Hashoa« in Los Angeles und Mitte April das »Holocaust Memorial Museum« in Washington. Alles, was die deutsche Öffentlichkeit darüber schon immer wußte, aber nicht zu sagen wagte, ließ sie nun von jüdischen Autoren vorbringen. Anmerkungen zu einer besonderen publizistischen Volksfürsorge
 
Was führt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels im Schilde? Ab 1995, so heißt es, wolle er die Leipziger Buchmesse (dieses Jahr vom 3. bis 6. Juni) in eigener Regie veranstalten. Nur »böse Zungen«(Börsenverein) behaupten, er wolle sie abschaffen. – KONKRET gibt einen kleinen Überblick über den neuesten Klatsch aus dem Literaturbetrieb und stellt zwei Neuerscheinungen vor
 
Thomas Pynchon: Vineland. Rowohlt 1993, 496 Seiten, 48 Mark
 
Demontage... revolutionärer oder restaurativer Bildersturm? Hrsg. v. Bernd Kramer, Karin Kramer Verlag 1992, 197 Seiten, 38 Mark
 
Was ist eigentlich der Lothar Matthäus für einer? Hat er eine Botschaft für uns?
 
Mit seinem Artikel »The kids are not alright« (»Spex« 11/92), in dem er die Besetzung pop-kultureller Ausdrucksformen durch die Rechte beschrieb, hat Diedrich Diederichsen eine Kontroverse über die Bedeutung von Jugendkultur ausgelöst. In einem Aufsatz für das im Juni erscheinende Buch »Soundtracks für den Volksempfänger« (Edition ID-Archiv), den KONKRET hier leicht gekürzt vorab veröffentlicht, problematisiert Diederichsen das Verhältnis der Linken zur Jugendkultur
 
Mit Gott und den Faschisten VIII von Karlheinz Deschner
 
Mit »Stark« haben George A. Romero und Stephen King den ersten Goodwill-Horrorfilm für die Clinton-Ära vorgelegt