Konkret 01/93, S. 21  
Anton Maegerle  
Der Nazi-Anwalt  
Woche für Woche darf einer der eifrigsten Aktivisten der Nazi-Szene die Gerichtssäle als Forum für seine Propagandaarbeit nutzen: Jürgen Rieger ist der »Staranwalt« der Rechtsradikalen  
Die antisemitische Postille »Bauernschaft« des ehemaligen SS-Son-derführers im Vernichtungslager Auschwitz und gleichwohl Vertreters der »Auschwitz-Lüge«, Thies Christophersen, lobt ihn als »hervorragenden Rechtsanwalt« (Juni 1992), den »richtigen Mann am richtigen Platz« nennt ihn das Organ der neonazistischen »Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei« (FAP) »Neue Nation/Volkstreue Zeitung für Deutschland« (August/September 1991), der »NS-Kampfruf« der »Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei/Aus-lands- u. Aufbauorganisation« (NSDAP/AO) in den USA bezeichnet ihn als »sehr geschickt« (November/Dezember 1991) und das rechtsextreme Schmuddel-Blättchen »Index« der Hamburger »Nationalen Liste« (NL) bejubelt ihn als »hervorragenden Rechtsanwalt« (Juli 1991).  
Er selbst antwortete auf die Frage der auflagenstärksten bundesdeutschen rechtsextremen Wochenzeitung »National-Zeitung« (NZ, ca. 55.000 Exemplare) »Welche Leistungen der Geschichte finden Ihre Zustimmung?« unverblümt mit: »Die der Wehrmacht und der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg« (Nr. 51/1986).
 
Wer ist Jürgen Rieger?  
Geboren wurde Rieger am 11. Mai 1946 in Blexen bei Oldenburg. Aufgewachsen ist er in Hamburg, wo sich auch seit 1975 sein Rechtsanwalts-Büro befindet. Anzutreffen ist Rieger, der am liebsten in einem »deutschbestimmten Ostpreußen« (NZ-Interview, s.o.) leben möchte, dort allerdings nicht oft; gilt er doch als »reisender Staranwalt« von Alt-und Neonazis in der gesamten Bundesrepublik Deutschland.  
Seine Karriere als »organisatorischer Drahtzieher« verschiedener rechtsextremer Gruppierungen beginnt Mitte der 60er Jahre, als sich der damalige Jura-Student der revisionistischen »Aktion Oder-Neiße« (Akon) anschließt, die im September 1962 in Darmstadt ins Leben gerufen worden war. Rieger steigt in der Akon zum Landesbeauftragten für Hamburg, Berlin und Schleswig-Holstein und zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden auf. 1970 wird er Mitbegründer und Pressesprecher eines Hamburger CSU-Freundeskreises.  
Ein Jahr zuvor hat er sich dem »Bund Heimattreuer Jugend« (BHJ) angeschlossen, der neben der »Wiking-Jugend« (WJ), die heute eng mit der NPD kooperiert, ältesten rechtsextremen Jugendorganisation in der BRD. Zu diesem Zeitpunkt ist Rieger bereits wegen Körperverletzung – die er bei einer Demonstration der »Aktion Widerstand« am 31.10.`70 begangen hat – zu einer rechtskräftigen Geldstrafe von DM 3.500,- verurteilt und somit einschlägig bekannt. Kurz darauf beteiligt er sich an der vorgetäuschten Entführung des Akon-Bundesvorsitzenden, des Byzantinistik-Professors Berthold Rubin, mit der die Nazis die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein zu beeinflussen versuchen.  
Noch als Student verfaßt er die 1972 als jugendgefährdend auf den Index gesetzte 60-seitige Broschüre »Rasse – ein Problem auch für uns« (Hamburg 1969), in der zu lesen ist: »Wir müssen endgültig mit der sentimentalen ›Onkel Tom‹-Stimmung aufräumen. ... Die Rassenkämpfe der Zukunft sollen uns nicht unvorbereitet sehen.«Rieger, der die »Rasse« zum »Mittelpunkt der Weltanschauung« (»Nordische Zukunft«, Nr. 2/1983) machen möchte, wird einige Jahre später zum Thema »Bevölkerungsreduktion in der 3. Welt« erklären: »Das wäre leicht zu bewältigen, indem man die Lebensmittelzufuhr stoppen würde« (»Missus-Schriftenreihe« des NPD-Ideologen und Anti-Antifa-Aktivisten Hans-Michael Fiedler, Nr. 7, Göttingen 1987).  
Im Lauf der 70er Jahre entwickelt sich Rieger zu einem der eifrigsten Aktivisten der Nazi-Szene. Er wird Mitglied der »Wiking-Jugend« (WJ), der britischen Rassistenorganisation »Northern League«, ist bei neonazistischen Aufmärschen und Demonstrationen u.a. in Hamburg und Wunsiedel als Redner und Mitorganisator zugegen, zeigt sich bei Tagungen der FAP oder referiert auf Veranstaltungen beispielsweise der »Gesellschaft für freie Publizistik« (GfP), der größten rechtsextremen kulturpolitischen Vereinigung in der Bundesrepublik.  
Die 1972 in Luxemburg gegründete (und 1986 wieder aufgelöste) »Arbeitsgemeinschaft für Werbung, Markt- und Meinungsforschung« (AWMM), die Buch- und Filmpreise an »National-Schaffende« verlieh, macht Rieger zum Vorstandsmitglied. Als Funktionär wirkt er auch beim »Nordischen Ring« und bei der 1951 in Göttingen gegründeten völkisch-rassistischen »Die Artgemeinschaft«. Mitglied dieser »Artgemeinschaft. Glaubensbund wesensgemäßer Daseinsgestaltung. Vereinigt mit der Nordisch-Religiösen Gemeinschaft v. 1927 e.V.« (Sitz: 8715 Iphofen), die die »Bewußtwerdung« des »nordentstammten Wesens« verkündet, ist u.a. Pierre Krebs, der Kopf des »Thule-Seminars« (Sitz: Kassel), einer führenden ideologischen Kaderschmiede der Neuen Rechten. Neben der Leitung der »Artgemeinschaft« obliegt Rieger auch die Schriftführung der vierteljährlich erscheinenden »Nordischen Zeitung«, des Organs der »Artgemeinschaft«.  
Seit 1972 ist Rieger darüber hinaus Vorsitzender der »Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung e.V.« (zuvor: »Deutsche Gesellschaft für Erbgesundheitspflege«), die in ihrem Organ »Neue Anthropologie. Erbe und Verantwortung«, dessen verantwortlicher Redakteur Rieger ist, behauptet, daß das menschliche Verhalten in erster Linie durch die Gene und nicht durch gesellschaftliche Einflüsse bestimmt wird. Spezialisiert hat sich die »Neue Anthropologie«, in deren »Wissenschaftlichem Beirat« auch der intellektuelle Vordenker der französischen Neuen Rechten, Alain de Benoist, zu finden ist, auf die Rehabilitierung und pseudowissenschaftliche Untermauerung eines »Knochenbrecher«-Rassismus im Sinne von Hans F.K. Günther, des Rasse-Theoretikers der Nazis. Gefordert werden etwa ein »Recht auf Ungleichheit« und Rassentrennung; die Erbgesundheitspflege der Nationalsozialisten gilt als beispielhaft.  
Zum Thema Aids ist in der Ausgabe Nr.1/291 der »Neuen Anthropologie« zu lesen: »Die anfangs gestellte Frage, wie weit die Seuche AIDS das Wachstum der Erdbevölkerung beeinflussen könnte, beantwortet sich nach den bis zum Jahr 1991 vorliegenden Zahlenangaben und den sich daraus ableitenden Entwicklungslinien so: Bis zur Jahrtausendwende könnte in begrenzten Gebieten der Entwicklungsländer, besonders Afrikas, ein Stillstand der Bevölkerungszunahme eintreten. Eine erdweite Änderung des Bevölkerungswachstums ist jedoch bei gleichbleibendenVoraussetzungen vorerst nicht zu erwarten. Nach der Jahrtausendwende dürfte es aber in Afrika und später auch in den Entwicklungsländern anderer Kontinente zu einem merkbaren Rückgang der Bevölkerungszahlen kommen, sofern bis dahin die Mediziner und Hygieniker in ihrem Heilswahn der nach neuen Gleichgewichten strebenden Natur nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen.«  
Neben der Verbreitung derart rassistischer Vernichtungsphantasien ist die Gesellschaft mit der Planung eines »Senioren- und Altersheimes« für betagte Gesinnungskameraden in der Gegend um Detmold beschäftigt, das spätestens 1994 bezugsfertig sein soll.
 
Der Anwalt  
Trotz dieser vielfältigen Aufgaben kommt Riegers Tätigkeit als Rechtsanwalt nicht zu kurz. Verteidigt wurden von ihm bislang u.a. Ernst Zündel (Kanada), Papst der weltweit agierenden Revisionismus-Bewegung, die den nazistischen Massenmord an Juden, Sinti und Roma leugnet; Max Wahl (Schweiz), Herausgeber der im deutschsprachigen Raum vertriebenen Nazi-Publikation »Der Eidgenoss«; Thies Christophersen (wegen Haftbefehls in der BRD nach Dänemark geflüchtet), Autor der über 100.000-fach verlegten »Auschwitz-Lüge«; die bundesdeutschen Rechtsextremismusgrößen Bela Ewald Althans, Ex-Führer des aus dubiosen Gründen aufgelösten »Deutschen Jugendbildungswerkes« (DJBW) und Kopf des ebenfalls aufgelösten bundesdeutschen Zündel-Ablegers, der »Althans Vertriebswege und Öffentlichkeitsarbeit« (AVÖ); Werner Gebhardt, Chefagitator der monatlich in Massenauflage erscheinenden »Unabhängigen Nachrichten«, die von Aktivisten unterschiedlichster Rechts-Parteien begeistert gelesen werden; Günter Demolsky, Anführer des »Freundeskreises für Deutschland«, einer Organisation, deren Flugblätter auch schon bei antisemitischen Grabschändungen aufgetaucht sind; Edgar Geiß, jüngst verstorbener Leugner der Authenzität des Anne-Frank-Tagebuches; Meinolf Schönborn, im Mai ‘92 von Gesinnungskameraden entmachteter Vorsitzender der Ende November verbotenen militanten »Nationalistischen Front« (NF), die bei ausländerfeindlichen Pogromen an vorderster Front steht und der im April 1991 in den germanischen Götterhimmel aufgestiegene Neonazi-Führer Michael Kühnen, aus dessen »Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front« (GdNF) sich seit einigen Wochen ein terroristischer Flügel bildet, der sich den Aufbau einer »Rechten Armee Fraktion« (RAF) zum Ziel gesetzt hat.  
Zur Zeit agiert der Rechtsanwalt Rieger zweimal wöchentlich (jeweils montags und mittwochs) im Prozeß gegen das neonazistische »Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers« (KAH) vor der Staatsschutzkammer des Stuttgarter Landgerichtes. Dort läuft seit dem 5. Februar 1991 der größte Neonazi-Prozeß in der Geschichte der BRD. Pausenlos präsentieren Rieger, Verteidiger von Jürgen Mosler (Ex-Generalsekretär der FAP), und sein Gesinnungskamerad, der Rechtsanwalt Günter Herzogenrath-Amelung (Regensburg), neue Entlastungszeugen aus der ganzen Welt, darunter Gary Rex Lauck (Lincoln/Nebraska-USA), Führer der weltweit im Untergrund operierenden NSDAP/AO, und Eite Homann, Kopf der »Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front« (GdNF) in den Niederlanden. Ein Ende des Prozesses ist nicht absehbar.  
Riegers Dauerpräsenz in Stuttgart hat dazu geführt, daß er sein Mandat »in Sachen Pedersen« vor dem Flensburger Amtsgericht nicht wahrnehmen kann. Angeklagt ist dort das Neonazi-Ehepaar Hans Christian Krog Pedersen und Andrea Regine Pedersen, dem gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vorgeworfen wird, begangen an der Antifaschistin Monika O., Hausfrau und Mutter von fünf Kindern, die aufgrund der Schwere der Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Verschont wird O. infolge Riegers Dauerpräsenz in Stuttgart so wenigstens von dessen forschem Auftreten vor Gericht und seinen Versuchen, Zeugen durch Fragen wie »Sind Sie Mitglied der VVN?« zu verunsichern und gleichzeitig zu stigmatisieren.  
Trotz allem findet Rieger, dessen Lieblingsschriftsteller der Nazi Hans Grimm, Autor des Bestsellers »Volk ohne Raum«, ist, noch Zeit zum Schreiben von Buchbeiträgen. Unter seinem Pseudonym Jörg Rieck ist im 1981 erschienenen Buch »Das unvergängliche Erbe. Alternativen zum Prinzip der Gleichheit«, herausgegeben von Pierre Krebs, verlegt vom revisionistischen Tübinger »Grabert-Verlag«, ein Beitrag »Zur Debatte der Vererblichkeit der Intelligenz« zu lesen: »Worauf beruht die niedrigere Intelligenz der Neger? Diese Frage ist nicht rein akademisch; denn wenn Umweltursachen für die niedrige Intelligenz der Neger entdeckt werden könnten, hätte man den Schlüssel in der Hand, wie durch Umweltänderungen die Intelligenz der Neger gesteigert werden könnte. Dies wiederum wäre für die Volkswirtschaft der USA von großer Wichtigkeit, da die überdurchschnittlich große Zahl von Schwachsinningen unter der Negerbevölkerung in einer hochtechnisierten Gesellschaft zur Arbeitslosigkeit verdammt ist und ein großes soziales und Kriminalitätsproblem bildet.«
 
NS-Prozeß Wigand  
Bundesweit bekannt wurde Rieger, der in einem festungsähnlichen Haus in Itzehoe bei Hamburg lebt, das mit Infrarot-Sensoren im Garten, Fenstern aus Panzerglas und elektronisch gesicherten Schlössern geschützt ist, 1981 während des Prozesses gegen den Warschauer SS-Polizeiführer und SS-Obersturmführer Arpad Wigand. In seinem Plädoyer erklärte Rieger, Grund für die Errichtung und Absperrung des Ghettos sei das Bestreben gewesen, den Flecktyphus einzudämmen. Die dort herrschende Hungersnot hätte »bei ein bißchen Solidarität« der dort lebenden »260.000 Juden, die Kapitalisten oder Arbeiter waren«, verhindert werden können. Es sei »durchaus fraglich, ob auch nur ein Jude an Hunger im Ghetto gestorben wäre, wenn es mehr Solidarität unter den Juden gegeben hätte.« Die Verbreitung dieser »Warschauer-Ghetto-Lüge« durch den Strafverteidiger Rieger blieb nach einem Urteil des in Berlin residierenden 5. Strafsenates des Bundesgerichtshofes vom September 1987 straflos.  
Juden sind eines der »Feindbilder« des Jürgen Rieger, der von sich behauptet, »kein Antisemit« zu sein. Jüdische Zeugen sind ihm grundsätzlich suspekt. In Heft 3 der »Schriftenreihe zur Geschichte und Entwicklung des Rechts im politischen Bereich«, die vom »Deutschen Rechtsschutzkreis e.V./Deutsche Rechtsschutzkasse« (DRsK; Sitz: Bochum) herausgegeben wird, hat Rieger sich zur Frage »Wie glaubwürdig sind Zeugen in Nationalsozialistischen Gewaltverbrecher-Prozessen« Gedanken gemacht: »Dem Juden ist es nach dem babylonischen Talmud erlaubt, einen Nichtjuden vor Gericht mit Rechtskniffen zu verwirren, so daß er verliert.«  
Es versteht sich beinahe von selbst, daß Rieger auch beim 1979 gegründeten DRsK führend tätig ist, der aufs engste mit den 1970 ins Leben gerufenen »Unabhängigen Freundeskreisen« (Bochum) zusammenhängt. Organ des DRsK ist »Recht und Justiz. Mitteilungen zur Entwicklung des Rechtslebens im politischen Bereich«, in deren Ausgabe Nr.1/1992 zu erfahren ist, daß für die »Verteidigungspolitik verfolgter Deutscher« in den letzten drei Jahren 19.935,08 DM ausgegeben worden sind.  
Seinen vorläufig letzten großen Auftritt vor Gleichgesinnten hatte Rieger im 150-Einwohner-Ort Hetendorf (Gemeinde Hermannsburg, Kreis Celle). Dort befindet sich ein neonazistisches Kommunikationszentrum auf dem »Grundstück Hetendorf 13«, das zu zwei Dritteln dem Hamburger »Freundeskreis Filmkunst« gehört, der als örtliche Nachfolgeorganisation des 1961 verbotenen »Bund Nationaler Studenten« (BNS) entstand und sich insbesondere der Pflege von Filmen aus der NS-Zeit widmet. Das restliche Drittel liegt bei der »Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung«.  
In Hetendorf fand vom 13. – 21. Juni dieses Jahres die »2. Hetendorfer Tagungswoche« statt, die gemeinsam vom »Heide-Heim e.V.«, der »Artgemeinschaft«, dem »Familienwerk e.V.«, dem »Freundeskreis Filmkunst e.V.«, der »Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung e.V.«, der »Gesellschaft für freie Publizistik – Arbeitskreis Hamburg«, dem »Heinrich-Anacker-Kreis e.V.«, dem »Nordischen Ring e.V.« und der »Northern League« ausgerichtet wurde.  
Rieger, Mitglied der »Nationalistischen Front« (NF) bis zu deren Verbot durch den Bundesinnenminister, referierte u.a. zum Thema »Bevölkerungsexplosion und Rassenmischung«. Seinem Lösungsvorschlag liegt ein »9-Punkte-Plan zur Ausländer-Rückführung« zugrunde, der von ihm erarbeitet worden ist und von der NF vertrieben wurde. Dort heißt es abschließend: »Bedenken Sie, ohne Ausländer gäbe es: –  
geringere Mieten, dafür mehr Wohnraum –  
weniger Umweltverschmutzung, dafür mehr Lebensqualität –  
weniger Kriminalität, dafür mehr Sicherheit –  
mehr Kindergeld und Kindergartenplätze –  
weniger Steuerverschwendung, dafür mehr Geld für Deutsche –  
... unser Land würde wieder lebenswerter, und vieles mehr!«  
Ob gegen Jürgen Rieger jemals ein Ehrengerichtsverfahren angestrengt worden ist, war nicht in Erfahrung zu bringen. Die Hamburger Anwaltskammer verwies auf die Geheimhaltung, der solche Standesverfahren unterliegen.
 
Anton Maegerle ist Publizist