in konkret September 1986

von Konkret
 
über den D'Annunzio-Roman »Der Granatapfel« von Hermann P. Piwitt
 
an Konkret
 
Nackte, Rote von Hermann L. Gremliza
 
Flüchtlinge in der BRD. In Augsburg. In der Proviantbachstraße. Haus Nummer 10
 
»Asylanten«? von Bernhard Schneidewind
 
13 Jahre noch dem blutigen Putsch in Chile haben auch die westdeutschen Christdemokraten begriffen, daß es sich einfach nicht mehr ziemt, die Pinochet-Junta als ein strahlendes Beispiel demokratischer Erneuerungsversuche darzustellen. Heiner Geissler geht schon auf Distanz. Anlaß genug, an die einstigen Sprüche und Bekenntnisse zu erinnern.
 
Am 10. September bekam der millionste Gastarbeiter in Köln ein Moped geschenkt. Wo ist er geblieben? Wo findet man ihn? Die Geschichte des Zimmermanns Armando Rodrigues-Sa schrieben Uwe Herzog und Christina Lemos auf
 
Und es gibt sie doch: Homosexuelle in der DDR. Protokoll einer Tagung in Jena
 
Miss Albena - Vorstellungen einer Schönheitstänzerin
 
Magazin
 
Bücher von Peter Krauß
 
Es ist eine böse Geschichte, die da in der Hamburger Kunsthalle präsentiert wird: die Geschichte einer verpaßten Beziehung, einer zerstörten Harmonie - die Geschichte von Mann und Frau.
 
Runde 800.000 Mark brachten die wiederaufbereiteten Deutschrocker dem Oberpfälzer Widerstand ein. Und wenn's nur das gewesen wäre? Claudia Roth und Jürgen Reents waren beim WAAhnsinns-Festival in Burglengenfeld
 
Der nigerianische Musiker Fela Anikulapo Kuti
 
Als Antwort auf den US-Ballermann haben die Russen nun einen Taiga-Rambo. Aber auch sonst sind Trivialstücke á la Hollywood in den Kinos von Moskau, Prag und Budapest gut placiert. »Filmkunst« findet auch dort immer weniger Zuschauer
 
Tomayers ehrliches Tagebuch von Horst Tomayer
 
Über die Architektur, die Möbel und Objekte von Trix und Robert Haussmann, Zürich. Ferner über die Frage, ob es gestattet sei« von der Serviette zu essen und sich mit dem Teller den Mund zu wischen. Sowie über die andere Frage, ob die Welt spinnt oder diejenigen, die es von ihr behaupten.
 
Als die Linke auf der Suche nach intakten Verhältnissen die Themen Heimat und Alltag entdeckte, entstanden die »Geschichtswerkstätten«. Deren Forderung noch »Spurensicherung« und »aktiver Erinnerungsarbeit« war zumeist noch auf politische Aktionen bezogen. Inzwischen ist die »Neue Geschichtsbewegung« im Freizeitangebot sozialdemokratischer Ortsvereine und brav wie Hausmusik. Das Ende für die Barfußhistoriker?
 
Über die singende Sozialdemokratie