in konkret November 1981

Intern
 
Briefe
 
Ein deutsches Dokument von Hermann L. Gremliza
 
Magazin
 
Die Gewalt, die Politiker und Medien unermüdlich beschworen hatten, blieb aus. Die größte Demonstration in der Geschichte der Bundesrepublik verlief friedlich.
 
300 000 und eine Partei von Michael Schilling
 
Über die Ausgewogenheit der Friedensfreunde
 
Warum der Arzt Walfried Linden die »Zivilschutzkommission« des Bundesinnenministeriums verlassen hat, berichtet
 
Das Überleben im Atombunker ist möglicherweise komplizierter als gemeinhin dargestellt. Konradin Kreuzer* hat darüber nachgedacht
 
Die Reagan-Regierung bestellte einen alternden Kriegshetzer zum Chefunterhändler für die Mittelstrecken-Gespräche mit der Sowjetunion. Helmut W. Kahn porträtiert Paul Henry Nitze
 
Lummer hat noch lange nicht genug. Wovon, warum und was in und um die besetzten Häuser des besetzten Westberlin in diesen Wochen passiert, beschreibt für KONKRET einer der Besetzer, Benny Härlin
 
Die sozialliberale Koalition will 1,5 Milliarden Mark beim Kindergeld einsparen. Mehr als die Hälfte dieser Summe schenkte sie dem Milliardär Friedrich Karl Flick, damit der seine Neffen versorgen kann.
 
Über die Schwierigkeiten der Mexikaner, sozialistische Politik zu machen, wenn es dem großen Nachbarn nicht gefällt.
 
Walter Mehring 5.10.1981
 
Der erste Tote von Peter Dahl
 
Die erfolgreichste politische Rockgruppe der Bundesrepublik kommt aus Holland: die bots.
 
Dieter Dehm hat die bots in der Bundesrepublik durchgesetzt. Als Lerryn singt er eigene Lieder.
 
Über den Friedenspreis an Lew Kopelew mag man denken, was, man will; preiswürdig war jedenfalls Heinz Günther Konsalik, dem die Fachgruppe Buchhandel und Verlage der Gewerkschaft HBV den Kriegspreis verlieh. Eine Laudatio.
 
Als des Bürgers liebste Kinder hat Wolfgang Pohrt die Alternativen in KONKRET (9 und 10/81) gezeichnet. Karl Ernst Lohmann gibt eine Antwort
 
Der NDR setzte alle juristischen Mittel ein, um die Veröffentlichung eines Telefongesprächs zwischen seinem Intendanten Räuker und dessen Referenten, dem Hamburger CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Lampe zu verhindern. Unbekannte Rundfunkempfänger hatten das Autotelefonat aufgezeichnet, eine Einstweilige Verfügung verbot der »Tageszeitung« den Abdruck, gegen die Zeitschrift PARDON kamen Verbot und Beschlagnahmeverfügung zu spät, in deren November-Ausgabe ist der Blick in den öffentlich-rechtlichen Abgrund freigegeben. Detlef Hensche, im Vorstand der IG Druck und Papier, kommentiert das Gespräch.
 
Die Anti-Springer-Kampagne beginnt, ihren Adressaten zu verunsichern. Für sein neues »Bild-Handbuch« sprach Günter Wallraff auch mit Redakteuren und Mitarbeitern von Deutschlands infamster Tageszeitung
 
Heike Doutiné macht ihren Weg von Ulli Huhn
 
In seinem Buch »Deutschland. Versuch einer Heimkehr« hat sich Hermann Peter Piwitt aufgemacht, seine Heimat zu suchen. Er fand ein besetztes Land.
 
Deutsche Schriftsteller unterwegs in Israel. Guter Wille allein genügt nicht.Rezension
 
»Das Boot« ist der bislang teuerste deutsche Film und (trotzdem) Schmarrn. Der Rezensent war im Zweiten Weltkrieg Kommandant eines U-Bootes. Rezension
 
»Grateful Dead« haben zwei neue Alben herausgebracht, Erinnerungen an das Gefühl hoffnungsvoller Erwartung einer kollektiven Veränderung
 
Verspätete, aber deshalb nicht minder aktuelle Reflektionen zu Herdis Möllehaves »Le und die Knotenmänner«Rezension
 
Für den Herbst 1983 ist die bundesweite Einführung von Bildschirmtext geplant. Der Feldversuch in Berlin läßt ahnen, was da auf uns zukommt