in konkret August 1978

intern
 
Briefe
 
BKA-Präsident Horst Herold verlangt von KONKRET eine Gegendarstellung »in gleicher Schrift«. Deshalb erscheint hier die erste Gegendarstellung der deutschen Pressegeschichte in Rot. Aber das hat nichts zu sagen. Die Wahrheit ist immer konkret
 
Peter von Oertzen, Mitglied des SPD-Parteivorstands, im Gespräch mit KONKRET-Herausgeber Hermann L. Gremliza über die Osteuropa-Politik der Linken
 
Über die Feier zum hundertsten Jubiläum des Sozialistengesetzes
 
Der Schriftsteller Peter Paul Zahl kämpft mit einem Hungerstreik gegen Isolierhaft. Wie dagegen NS-Verbrecher in einer Haftanstalt behandelt werden, schildert Gerhard Menzell
 
Nach den KONKRET-Enthüllungen über das Amt Herold schrieb Peter Paul Zahl im Lazarett der JVA Werl diese persönliche Erwiderung zu den BKA-Dementis
 
Sucht ist Flucht, Urlaub auch: Irgendwohin, wo man ein paar Wochen richtig leben kann
 
von Hans Magnus Enzensberger
 
Urlaub auf der »Lustinsel« Ibiza beschreibt Peggy Parnass
 
Ein paar Ferientips für KONKRET-Leser, die trotzdem noch verreisen wollen
 
Die bürgerliche Legende von der Liberalen Rosa Luxemburg.
 
Weg zum Selbstmord von Wolfgang Abendroth
 
Berufsverbote:
 
Radikalauer von Winfried Thomsen
 
Können die Drucker, die während ihres letzten Streiks Unternehmer-Hetze aus dem Blei frästen, weil sie sich nicht damit identifizieren wollten, auf richterliche Rehabilitierung hoffen? In Westberlin stehen jetzt vier Drucker des Kollektivs »Agit« vor Gericht, weil sie einen Druckauftrag nicht zensiert haben. PEN-Präsident Walter Jens hat sich als Gutachter angeboten, der Schriftsteller-Verband in der IG Druck und Papier und das Russell-Tribunal schickten Prozeß-Beobachter. Aber sonst weiß kaum jemand, worum es bei diesem Verfahren geht - oder darf es nicht merken
 
Eine nächtliche Autofalle in Lissabon hat eine ganze Menge Fragen ausgelöst. KONKRET-Mitarbeiter Michael Naether berichtet aus Portugal
 
Die Geschichte ist zwar schon ein Jahr alt, es lohnt sich aber allemal, in Erinnerung zu rufen, was es im letzten Sommer für ein Provinz-Spektakel um die Ernennung von Anna Seghers zur Ehrenbürgerin der Mainzer Universität gab. »Wir sind schockiert« schrieb damals das lokale Monopolblatt »Allgemeine Zeitung« - über die Ehrung einer Kommunistin nämlich, und setzte eine wochenlange Anti-Seghers-Kampagne in Gang, unterstützt von der örtlichen CDU mit Heiner Geißler an der Spitze. Der AStA der Universität hat jetzt eine Dokumentation herausgegeben, die zwei Briefe des Monopol-Verlegers Walther Zech enthält mit Zeugnissen eines staatsbürgerlichen Verantwortungsbewußtsein, das sich weit über sein verlegerisches Engagement erstreckt: einen an den Uni-Präsidenten Peter Schneider und einen an seinen Kollegen Axel Springer. Walter Jens, der Vorsitzende des PEN-Zentrums der Bundesrepublik, kommentiert:
 
KONKRET-Gespräch mit der Hamburger FDP- Vorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Helga Schuchardt
 
Lieber stiften gehen als eine Stiftung gründen sollen Marx – Engels – Freunde in Wuppertal
 
Das Bürgertum hat einen neuen Hofdichter: Botho Strauß. Sein Bühnen-Renner: »Die Trilogie des Wiedersehens«. Warum man sie immer wieder sehen kann, erklärt Michael Schneider, der mit seinem ersten Stück, der politischen Revue » Wiedergutmachung«, gezeigt hat, daß man Theater auch anders machen kann
 
Peter Paul Zahl stellt den neuen Engelmann-Roman vor. Der ist zwar schon fast ein Jahr alt, aber bis jetzt hat kaum jemand Notiz von ihm genommen. Was sicher kein Zufall ist
 
Daß die Benennung einer Essener Kaserne nach Gustav Heinemann Anfang Juli ein grober Ausrutscher war, zeigt ein neuer Bundeswehr-Report: »Stories in Olive«
 
Das Gerede von der Überbevölkerung« ist ein verbrecherischer Mythos. Zwei Amerikaner haben ihn zerstört.
 
Satire findet bei unseren Sendern eher außerhalb des Programms statt. Jedenfalls wenn es um die innere Rundfunk – Sicherheit geht. Ein Test-Bericht
 
Die Empörung um »Holocaust« ist nichts als pure Heuchelei: Das Wort vom gewöhnlichen Faschismus gilt auch bei uns längst schon für die Themenwahl der Fernseh-Unterhaltung
 
Pasolinis »120 Tage von Sodom« darf man jetzt wieder sehen. Aber sollte man?