in konkret September 1976

briefe an konkret
 
konkret intern
 
Schmidt wählen? von Hermann L. Gremliza
 
Fakten zum Vorwurf MORD von Jürgen Saupe
 
1972 war es so gut wie keine Frage, 1976 tun sich die SPD-Werber ziemlich schwer: Berufsverbote, Verdrängungskomplexe vor der Arbeitslosigkeit, der Wechsel von Brandt zu Schmidt, Maulkorbgesetze wie der Paragraph 88a, der Bramarbas von Puerto Rico - darunter liegt der Elan von einst begraben. Und doch, eine Alternative zum Espedewählen sieht nur einer. Und der bekommt keinen Wahlzettel. Er ist Bürger der DDR.KONKRET-Wahlumfrage Teil 2
 
1972 war es so gut wie keine Frage, 1976 tun sich die SPD-Werber ziemlich schwer: Berufsverbote, Verdrängungskomplexe vor der Arbeitslosigkeit, der Wechsel von Brandt zu Schmidt, Maulkorbgesetze wie der Paragraph 88a, der Bramarbas von Puerto Rico - darunter liegt der Elan von einst begraben. Und doch, eine Alternative zum Espedewählen sieht nur einer. Und der bekommt keinen Wahlzettel. Er ist Bürger der DDR.KONKRET-Wahlumfrage Teil 2
 
1972 war es so gut wie keine Frage, 1976 tun sich die SPD-Werber ziemlich schwer: Berufsverbote, Verdrängungskomplexe vor der Arbeitslosigkeit, der Wechsel von Brandt zu Schmidt, Maulkorbgesetze wie der Paragraph 88a, der Bramarbas von Puerto Rico - darunter liegt der Elan von einst begraben. Und doch, eine Alternative zum Espedewählen sieht nur einer. Und der bekommt keinen Wahlzettel. Er ist Bürger der DDR.KONKRET-Wahlumfrage Teil 2
 
1972 war es so gut wie keine Frage, 1976 tun sich die SPD-Werber ziemlich schwer: Berufsverbote, Verdrängungskomplexe vor der Arbeitslosigkeit, der Wechsel von Brandt zu Schmidt, Maulkorbgesetze wie der Paragraph 88a, der Bramarbas von Puerto Rico - darunter liegt der Elan von einst begraben. Und doch, eine Alternative zum Espedewählen sieht nur einer. Und der bekommt keinen Wahlzettel. Er ist Bürger der DDR.KONKRET-Wahlumfrage Teil 2
 
1972 war es so gut wie keine Frage, 1976 tun sich die SPD-Werber ziemlich schwer: Berufsverbote, Verdrängungskomplexe vor der Arbeitslosigkeit, der Wechsel von Brandt zu Schmidt, Maulkorbgesetze wie der Paragraph 88a, der Bramarbas von Puerto Rico - darunter liegt der Elan von einst begraben. Und doch, eine Alternative zum Espedewählen sieht nur einer. Und der bekommt keinen Wahlzettel. Er ist Bürger der DDR.KONKRET-Wahlumfrage Teil 2
 
KONKRET-Streitgespräch zur Bundestagswahl
 
Interview mit dem Hamburger Bundestags-Kandidaten Gerhard Weber
 
KONKRET-Interview mit der Juso-Vorsitzenden Heidi Wieczorek-Zeul
 
KONKRET-Interview mit dem stellvertretenden DKP-Vorsitzenden
 
Radikalauer von Winfried Thomsen
 
konkret magazin
 
Erich Fried kommentiert eine Karikatur der FAZ vom 29. Juli 76
 
Über eine Serie der „Bunten"
 
Chile nach dem Putsch
 
Nach Bernt Engelsmanns „Schwarzbuch: Strauß, Kohl & Co“ (Kiepenheuer & Witsch/PDI-KONKRET)
 
Auf einer Präsidiumssitzung des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) am 22. 9. 1975 in Westberlin debattierten die Unternehmer - wieder einmal - über die strategische Grundlinie für ihre Tätigkeit in Politik und Verbänden. Als beispielhaft wurde dabei das Modell des Siemens-Konzerns diskutiert, weil dort bereits ausführliche Richtlinien für die Freistellung von Mitarbeitern zur Ausübung politischer Mandate und Ämter existieren. KONKRET gelangte jetzt in den Besitz dieser Richtlinien und dokumentiert sie.
 
Das große Fressen von Heinrich Böll
 
Uwe Timm, Autor eines Romans über Anfang und Ende der Studentenbewegung („Heißer Sommer"), besuchte das ehemalige Deutsch-Südwest, das jetzt von den südafrikanischen Rassisten okkupiert ist und Namibia heißt. An sich und seinen Gastgebern erlebte er, wie die weiße Haut zum Kainszeichen der Gewalt geworden ist und wie tief die Angst der Herrenmenschen vor ihren Opfern schon sitzt.
 
Ende Juli besuchten die französischen Sozialisten ihre Genossen in der Bonner SPD-Baracke. Wichtigster Tagesordnungspunkt: die Berufsverbote. Aber der macht sich inzwischen, nach der Erpressung von Puerto Rico, nachgerade harmlos aus. Franz Giesbert sprach mit dem Leiter der französischen SP-Delegation in Bonn, Pierre Mauroy, stellvertretender Vorsitzender seiner Partei, und befragte ihn nach - wie es jenseits des Rheins heißt - „l'affaire Schmidt":
 
Es ist immer noch nicht abzusehen, welches Ausmaß die Giftgas-Katastrophe in Oberitalien angenommen hat und weiter annehmen wird. Daß die Katastrophe stattfinden würde, das allerdings war abzusehen.Über die Giftgas-Katastrophe von Séveso und den Hoff-Roche-Konzern
 
Was passiert eigentlich mit den Leuten, aus deren Unglück, Pech oder Fehlern die Boulevard-Presse ihre Schlagzeilen macht? Und wie geht es den Schlagzeilen-Dichtern, wenn sie erkennen, was sie da anrichten? Uwe Jean Herzog hat es an sich selbst erlebt:
 
Ein ehemaliger Hitlergeneral rezensiert die Memoiren seines amerikanischen Kollegen Westmoreland („More Westland"), das Forum dafür bietet der „Spiegel". Hans Rüdiger Minow (auf dem Foto mit Vietnams Ministerpräsident Pham Van Dong) kommentiert diesen ekelerregenden Vorgang.
 
KONKRET-Leser, das hat unsere Analyse Ende letzten Jahres ergeben, wollen mehr über politische Theorie lesen - ein Wunsch, den eine linke Publikumszeitschrift sicher nie voll befriedigen kann. Um hier wenigstens ein Service-Angebot zu machen, gibt KONKRET künftig namhaften Wissenschaftlern Gelegenheit, wichtige Neuerscheinungen aus ihrem Fachgebiet vorzustellen. Den Anfang macht der Wirtschaftswissenschaftler Professor Jörg Huffschmid von der Bremer Universität.
 
Das Ungeheuerliche ist kein Thema von Peggy Parnass
 
Über Heinar Kipphardt
 
Hella Schlumberger befragte den Autor nach seinem Begriff von Schizophrenie
 
„Der Betriebsrat - ein Kurs für Arbeitnehmer", unter diesem Titel sollten in den nächsten Wochen 13 Folgen einer Sendereihe von Fritz Schröder-Jahn über die dritten Fernsehprogramme des NDR und des WDR ausgestrahlt werden. Aber die Sendungen gefielen den Unternehmern nicht, und darum -ganz einfach - wurden sie Anfang August vom NDR-Intendanten Neuffer (SPD) abgesetzt. Neuffer, der bislang als Stadtdirektor von Hannover vorwiegend die Qualität der Straßenreinigung zu beurteilen hatte, begründete seine Ablehnung mit journalistischen Mängeln. Daß eine Intervention des schleswig-holsteinischen Unternehmer-Verbands der tatsächliche Grund war, geht aus einem Brief hervor, den NDR-Programmdirektor Räuker am 12. Juli 1976 an seinen Intendanten geschrieben hat und in dem er ihn auffordert, die Sendereihe abzusetzen: „Eine detaillierte Prüfung erschien mir auch deshalb als notwendig, weil der Beschwerdeführer im Namen der hinter ihm stehenden Wirtschaftsverbände in einem fotokopiert anliegenden Schreiben vom 1.7. rechtliche Schritte gegen eine Ausstrahlung des Kurses im Programm des NDR in Aussicht gestellt hat." Es folgen verschiedene inhaltliche Vorbehalte („marxistisch und klassenkämpferisch"), und zwar genau die, auf die Räuker von eben den genannten Wirtschaftsverbänden geeicht wurde. KONKRET gelangte in den Besitz des Beschwerdebriefs der nordischen Bosse und dokumentiert ihn im Wortlaut:
 
1. und letzte Folge
 
Über den neuen Ziewer-Film
 
Wie macht man Bestseller?Ein Bestseller muß kein gutes Buch sein. Aber auch ein schlechtes Buch muß kein Bestseller werden. Offenbar bestimmen weder literarische noch wissenschaftliche Qualität den Verkaufserfolg. Was dann? KONKRET wird in den nächsten Monaten den Erfolg einiger Bestseller analysieren. Den Anfang macht Prof. Ernst Borneman („Das Patriarchat") mit Horst Eberhard Richters Psycho-Vademecum „Flüchten oder Standhalten" (Rowohlt, 1976)
 
Über Feminismus im Sozialismus