in konkret Juli 1976

briefe an konkret
 
konkret intern
 
Warum ich Strafantrag gegen Robert Held von der „Frankfurter Allgemeinen" und Matthias Walden von der „Welt“ stelle von Hermann L. Gremliza
 
Zum Fall Gremliza - Held/Walden
 
Am 1. Juli 1976 beginnen 15 000 Beschäftigte der bundesdeutschen Luftfahrtindustrie mit der Serienproduktion des Jagdbombers „Tornado", besser bekannt unter seinem Entwicklungsnamen „MRCA". Mit Tricks aller Art lügen die Verantwortlichen um den Preis herum, den die deutschen Steuerzahler dafür aufbringen müssen: zwischen 25 und 30 Milliarden Mark
 
Der Minister und seine Wähler sind sich einig: Die Bundeswehr ist prima. Georg Leber (nicht vergessen: SPD) sagt, sie habe ihre Bewährungsprobe längst bestanden, 74 Prozent der Bevölkerung beurteilen die Bundeswehr „positiv", nur 18 Prozent „negativ". Grund zur Beruhigung? KONKRET-Autor Frank Rühmann zeigt, warum nicht:
 
statt oder statt oder statt statt oder? von Heinrich Böll
 
Detlev Hensche, Mitglied des Hauptvorstands der IG Druck und Papier, wurde während des Druckerstreiks zum bevorzugten Buhmann der Druckunternehmer und Verleger. Angeblich sei es dieser „Scharfmacher" gewesen, der das friedliche Verhältnis der „Sozialpartner" gestört habe. KONKRET wollte von Herrsche wissen, wie recht die Verleger hatten:
 
Wer denkt noch anders? von Peggy Parnass
 
konkret magazin
 
Kaffeeklatsch von Georg Bungter
 
Chile nach dem Putsch
 
Berufsverbot
 
konkret ex-press von Hermann L. Gremliza
 
Dies ist die authentische Geschichte einer jungen Frau, die ein Stück Emanzipation in der Prostitution gefunden hat. Sie erzählt, warum auf dem Strich weniger sexistische Unterdrückung zu finden ist als in manchen Studenten-Kommunen und den meisten Büros. Nur der Name der Autorin ist nicht echt: Jenny Liebreich*
 
Ein faszinierendes Buch ist erschienen - fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit: Ein Schweizer Autorenkollektiv (Max Jäggi, Roger Müller, Sil Schmid und Otmar Schmid) hat sich „Das rote Bologna"* angesehen und beschrieben, wie „Kommunisten eine Stadt im kapitalistischen Westen demokratisieren". Statt linken Selbstmitleids ein hoffnungsvoller Blick auf Machbares - in der Bitdungs-, Verkehrs-, Arbeits-, Konsum- und Sozialpolitik. Und im Städtebau:
 
Wer in den Knast kommt, wird von der Gesellschaft isoliert und ausgestoßen, um „geheilt und resozialisiert" zu werden. Durch BILDung. Der Schriftsteller Peter Paul Zahl schrieb aus seiner Zelle in Düsseldorf diesen Bericht:
 
von Erie Rohmer mit Edith Clever und Bruno GanzRezension
 
von Peter Fleischmann mit Michel Piccoli, Ugo Tognazzi und Mario AdorfRezension
 
Über Talk-Shows
 
Die Literatur nach dem Tod der Literatur weiß schon wieder einmal nicht mehr weiter. Als Ausweg aus ihrer neuen Sackgasse entwirft Günter Wallraff hier das Konzept einer Literatur, die gleichzeitig in politische, geschichtliche Vorgänge eingreift und das Bewußtsein von diesen Vorgängen organisiert. Der Autor als Störer der öffentlichen Unordnung - er ist nicht nur in Literatenkreisen zu finden
 
Rolf Hochhuth, politischer Stückeschreiber („Der Stellvertreter), hat soeben im Rowohlt-Verlag das Monodrama „Tod eines Jägers" veröffentlicht. Inhalt: die letzten Stunden des Selbstmörders Ernest Hemmingway. Ein Rückzug ins Private? Hans Fröhlich sprach in Basel mit dem Autor
 
99 Sprüche zur Erbauung des Bewußtseins
 
Friedrich Knilli, Professor für Germanistik an der TU Berlin, hat sich die Auferstehung von Adolfs Kultur in bundesdeutschen Verlagen und Fernsehredaktionen angesehen: Goebbels' Filme passen so anstandslos in Holzamers Unterhaltungsprogramm, als wären sie dafür gemacht. Oder umgekehrt . . .